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Jahr des Glaubens Kirche

Die Erfahrung menschlicher Liebe öffnet für Gott

4. Katechese zum Jahr des Glaubens von Papst Benedikt XVI.

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Em. Papst Benedikt XVI. im Advent 2012

Jeder Mensch trägt in sich ein Verlangen nach Gott. Daran erinnerte der Papst am Mittwoch, 7. November 2012, bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz. Unter den Tausenden Besuchern waren mindestens 5.000 Pilger aus Kroatien, die zu einer Dankeswallfahrt nach Rom gereist sind. Benedikt XVI. hatte vor einem Jahr die Adriarepublik besucht. Ihnen und all den anderen Pilgern erläuterte der Papst in seiner Katechese die Bedeutung der Gottessuche:

„Nur in Gott wird der Mensch die Wahrheit und das Glück finden, wonach er unablässig sucht, erinnert uns der Katechismus der Katholischen Kirche (KKK 28). Dieses Verlangen kann der Mensch aber aus sich selbst nicht völlig befriedigen. Er sucht nach dem Absoluten, aber sein eigenes Streben ist zu schwach, um von sich aus ans Ziel zu kommen.“

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Glaube ist nur persönlich, wenn er gemeinschaftlich ist

3. Katechese zum Jahr des Glaubens von Papst Benedikt XVI.

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Em. Papst Benedikt XVI. im Advent 2012

Bei bedecktem Himmel und niedrigen Temperaturen hat der Papst am Mittwoch, 31. Oktober 2012, bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz seine Katechese-Reihe über den Glauben fortgeführt. Dabei fand er deutliche Worte für den ausufernden Individualismus der heutigen Zeit, der auch den Glauben betreffe – denn wenn der Glaube in die Privatsphäre verbannt werde, widerspreche dies der Natur des Glaubens selbst.

„Heute möchte ich von den Fragen ausgehen, ob der Glaube nur etwas Persönliches und Individuelles ist und ob wir ihn nur alleine leben. Ein Akt des Glaubens, der Richtungsänderung und Umkehr in unserem Leben ausdrückt, ist gewiss etwas Persönliches. Aber der Glaube, der in der Taufliturgie mit den Worten ′Ich glaube′ bekannt wird, ist nicht das Ergebnis eigener Überlegungen. Ich kann meinen Glauben nicht auf das private Gespräch mit dem Herrn reduzieren, sondern ich glaube in und mit der Kirche, der Glaube führt mich in die Gemeinschaft hinein. Unser Glaube kann nur dann wirklich persönlich sein, wenn er gemeinschaftlich ist.”

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Glaube heisst, der Liebe Gottes zu trauen

2. Katechese zum Jahr des Glaubens von Papst Benedikt XVI.

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Em. Papst Benedikt XVI. im Advent 2012

Während der Generalaudienz vom Mittwoch, 24. Oktober 2012, setzte Papst Benedikt XVI. seine Katechese-Reihe zum Jahr des Glaubens auf dem Petersplatz fort. Sein Thema heute: Was heißt es heute zu glauben? Wörtlich sagte der Papst: „Der Glaube ist ein Geschenk, das Gott allen Menschen anbietet und das den Sinn gibt, den wir uns selber nicht geben können und den wir doch brauchen.“

„Oft scheint die spirituelle Wüste immer größer zu werden, und eine gewisse Kultur des Machbaren als des allein Gültigen lässt den Menschen im Tiefsten orientierungslos zurück. Es steigen Fragen auf: Welchen Sinn hat es zu leben? Ist es gut, ein Mensch zu sein? Gibt es eine Zukunft für den Menschen? Wir brauchen nicht nur technisches Können, wir brauchen auch Liebe, Sinn, Hoffnung, ein sicheres Fundament, das uns hilft zu leben. Dies gibt uns der Glaube.“

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Kirche ist Vermittler der Wahrheit

1. Katechese zum Jahr des Glaubens von Papst Benedikt XVI.

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Em. Papst Benedikt XVI. im Advent 2012

Papst Benedikt XVI. hatte am Mittwoch, 17. Oktober 2012, bei der Generalaudienz eine neue Katechesen-Reihe begonnen. Er ging auf dem Petersplatz vor Tausenden von Zuhörern auf das Thema „Glaube“ ein. Im Jahr des Glaubens wolle er die kommenden Mittwochskatechesen nun diesem Thema widmen, so der Papst. Es gehe ihm darum, zu untersuchen:

„Was Glaube ist und wie wir glauben können; sowie die Freude darüber wieder wachrufen, dass wir Christus kennen und durch ihn Gott kennen. Die Kirche ist dazu da, dass sie uns hilft, Christus zu begegnen und so Gott selbst kennenzulernen. Dabei geht es nicht um die Begegnung mit einer Idee oder einem Programm, sondern mit einer lebendigen Person, die uns anrührt und innerlich umwandeln kann. Gott, der die Liebe ist, der sich in seinem Sohn für uns hingibt, zeigt uns, dass nur in der Liebe die Fülle des Menschseins besteht.“