Glaube und Opfer grosszügiger Wohltäter weltweit versetzen Berge

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Jahresbericht 2018 von «Kirche in Not (ACN)» mit Spenden von über 111 Mio. Euro

Bischof Laurent Dabiré und Ordensschwestern der Gemeinschaft Sainte Marie de Torfou, Burkina Faso

Die Gesamtsumme der Spenden, die im Jahr 2018 «Kirche in Not» in den 23 Nationalbüros und dem Hauptsitz des Hilfswerks eingenommen wurden, beträgt 124.4 Mio. Schweizer Franken (111,1 Mio. Euro) für die notleidende, unterdrückte und verfolgte Kirche auf der ganzen Welt. Dank dieser Einnahmen, die aus privaten Spenden der über 330 000 Wohltäter von «Kirche in Not (ACN)» aus verschiedenen Ländern stammen, konnten 5019 Projekte in 139 Ländern finanziert werden. “Wir sind tief bewegt von der Grosszügigkeit unserer Wohltäter auf der ganzen Welt“, erklärte Thomas Heine Geldern, Exekutivpräsident des Werkes, bei der Vorstellung des Jahresberichts.

„Ihr Opfer und ihr Glaube haben wieder Berge versetzt!“

Thomas Heine Geldern, Exekutivpräsident von «Kirche in Not ACN»
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Zerrissenes Nigeria – reich an Schätzen und arm durch Terror

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Msgr. Obiora Ike aus Nigeria weilt vom 29. bis 30. Juni 2019 in der Schweiz

Msgr. Obiora Ike aus Nigeria

In Nigeria leben knapp 200 Millionen Menschen. Das Land ist reich an Rohstoffen, doch von deren Verkauf profitiert nur eine kleine Elite. Zudem ist die Korruption weit verbreitet. Der aus Nigeria stammende Msgr. Obiora Ike setzt sich vehement für die verfolgten Christen in seinem Land ein. Tausende von Opfern unter Christen und Muslimen gehen in Nigeria auf das Konto der radikalislamischen Gruppierung Boko Haram, die seit vielen Jahren Angst und Schrecken verbreitet. Die Gewalt gegen Christen betrifft vor allem den Norden des afrikanischen Staates. Dort leben mehrheitlich Muslime. Die Christen bilden im Norden eine Minderheit. Der Norden des Landes ist arm, trocken, sittenstreng und voller Vorbehalte gegen das Moderne. Der Süden dagegen boomt. Boko Haram passt diese Entwicklung im Süden nicht und strebt ein Kalifat an. Die radikale Gruppe verfolgt alle, die einen säkularen Staat und ein gleichwertiges Nebeneinander der Religionen unterstützen. Durch die grassierende Korruption bei den Ordnungshütern und in der Politik gelingt es der Polizei und dem Militär nicht, die Terroristen wirksam zu bekämpfen.

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Kamerun in Zentralafrika ist sehr trocken und extrem arm

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Bischof Yaouda Hourgo, Bistums Yagoua, weilt vom 22. bis 23. Juni 2019 in Bern

Bischof Yaouda Hourgo, Vorsteher des Bistums Yagoua, weilt am Wochenende des 22./23. Junis 2019 auf Einladung von «Kirche in Not (ACN)» in Bern. In der Paroisse catholique de langue française wird er in seinen Predigten auf die Situation der katholischen Kirche in Kamerun eingehen.

Bischof Yaouda Hourgo, Bistum Yagoua, Kamerun

Barthélemy Yaouda Hourgo, geboren 1964 in Mayo-Ouldémé (Tokombéré), wurde 2008 zum Bischof des Bistums Yagoua geweiht. Das Bistum liegt im Norden Kameruns, wo es sehr trocken ist. Die Mehrheit der Bewohner sind extren arm. Von den rund 1.2 Mio. Bewohnern des Bistums bezeichnen sich 87.000 als Katholiken. Die Diözese Yagoua hat eine Ausdehnung von 22.062 km² (die Hälfte der Schweiz) und sie umfasst 25 Pfarreien. Nebst der Trockenheit setzt den Menschen auch die radikalislamische Terroristengruppe Boko Haram zu. Die Terroristen operieren hauptsächlich in Nigeria, aber vor einigen Monaten kamen über 40‘000 Menschen aus Nigeria nach Kamerun. Die Flüchtlinge suchten Schutz vor den Kämpfern Boko Harams – doch die zusätzlichen Menschen stellt die lokale Bevölkerung wegen den wenig vorhandenen Ressourcen vor zusätzliche Herausforderungen. Die katholische Kirche steht den Armen und Verfolgten so gut wie möglich bei.

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Grosses Interesse an Spiritualität und geistlichen Werten in Lettland

Erzbischof Zbigņevs Stankevičs aus Riga weilt vom 14. bis 16. Juni 2019 in der Schweiz

Erzbischof Zbigņevs Stankevičs, Riga, Lettland

Zbigņevs Stankevičs, geboren 1955, wurde in der St.-Jakobs-Kathedrale zu Riga am 8. August 2010 zum Bischof geweiht. Als Erzbischof von Riga ist er auch Metropolit der drei übrigen lettischen Bistümer Liepāja, Rēzekne-Aglona und Jelgava. Er liess sich am Polytechnischen Institut in Riga zum Ingenieur ausbilden. Anschliessend arbeitete er als Spezialist für automatische Steuersysteme zwischen 1978 und 1990 auf einer Werft. Doch die Sehnsucht nach Gott wuchs kontinuierlich in ihm, weshalb er im polnischen Lublin katholische Theologie studierte. Die Priesterweihe empfing er 1996. Nach verschiedenen Stationen in der Seelsorge und in der Forschung im In- und Ausland wurde er schliesslich zum Erzbischof von Riga ernannt. Er spricht gut Deutsch.

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Hilfe gegen Trostlosigkeit. Armut, Alkohol und Prostitution

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Bischof Clemens Pickel aus Saratow weilt vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 in der Schweiz

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Bischof Clemens Pickel

Clemens Pickel, geboren 1961 im deutschen Bundesland Sachsen, wurde bereits im Alter von 36 Jahren zum Bischof von Südrussland geweiht. Seit 2017 amtet er zudem als Vorsitzender der russischen Bischofskonferenz. Seine Diözese St. Clemens mit Sitz in Saratow ist mit 1,4 Millionen Quadratkilometern rund 35 Mal grösser als die Schweiz. In diesem Bistum leben 21 500 Katholiken und es wirken 50 Priester aus 14 verschiedenen Ländern sowie 69 Ordensschwestern- und Brüder aus 21 unterschiedlichen Staaten. Vier Priester und 19 Ordensschwestern sind russische Staatsangehörige.

Bischof Clemens Pickel aus dem russischen Saratow weilt zwischen dem 30. Mai und 2. Juni 2019 auf Einladung von «Kirche in Not» in der Schweiz. In verschiedenen Pfarreien wird er in Predigten und Vorträgen über sein Bistum informieren, welches auch Tschetschenien und die Grenzgebiete zur Ostukraine umfasst.

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Path to Peace Award 2019 für «Kirche in Not (ACN)»

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Der jährliche Preis ergeht an die päpstliche Stiftung wegen ihrer Stimme für Christen in der Wildnis

Erzbischof Bernardito Auza, ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen und Präsident der Path to Peace Foundation und Dr. Thomas Heine-Geldern, geschäftsführender Präsident von «Kirche in Not (ACN)» International (Bild: Joe Vericker / photobureau.com)

Erzbischof Bernardito Auza, ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen und Präsident der Path to Peace Foundation, lobte die Hilfe von «Kirche in Not (ACN)» – den Empfänger des Path to Peace Awards 2019 – als „führende Organisation in der Welt, die ein Sprachrohr für Christen ist, die an bestimmten Orten Verfolgung erleiden – und noch wichtiger: «Kirche in Not (ACN)» reagiert mit Taten.“ Bei der jährlichen Preisgala der Path to Peace Foundation im New Yorker Pierre-Hotel sagte Erzbischof Auza am 22. Mai 2019, die Stiftung wolle «Kirche in Not (ACN)» ehren „als eine Stimme, die in der Wildnis schreit und die Stimmen von Christen wiederholt, die um Hilfe rufen.“ Der Erzbischof zitierte die zweijährlichen Berichte von «Kirche in Not (ACN)» – „Verfolgt und vergessen?“ und „Religionsfreiheit in der Welt“ – als „die besten Berichte, die es gibt, um die Verwüstungen der Christenfeindlichkeit und den Status der Religionsfreiheit in 196 Ländern zu beschreiben.

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Im Kampf gegen Armut, Korruption und für soziale Gerechtigkeit

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Oblaten-Pater Miguel Fritz besucht vom 23.-26. Mai 2019 die Schweiz

Auf Einladung von «Kirche in Not» besucht der aus Deutschland stammende Oblaten-Pater Miguel Fritz die Schweiz. In verschiedenen Pfarreien feiert er vom 23.-26. Mai 2019 Gottesdienste und hält Vorträge über sein Wirken als Seelsorger in Paraguay. Er war in der Vergangenheit auch Generalvikar im Vikariat Pilcomayo, nahm Lehrtätigkeiten auf Spanisch und Guaraní an und war lange Zeit Seelsorger beim Volk der Nivaclé-Indios. Paraguay gilt als eines der ärmsten und korruptesten Länder Lateinamerikas. Kinder und Jugendliche werden vor allem auf dem Land zu wenig schulisch gebildet, jedes fünfte Kind verrichtet Kinderarbeit. Nur knapp jedes zweite Kind, das eine Schule besucht, erlangt einen Schulabschluss. In einem solchen Umfeld ist das Herausbilden einer Zivilgesellschaft schwierig. Die herrschende Elite hat kein Interesse, etwas daran zu ändern. Die katholische Kirche versucht mit ihren vielen Bildungseinrichtungen – auch in den entlegensten Regionen – möglichst vielen Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen. Auf Einladung von «Kirche in Not» besucht der aus Deutschland stammende Oblaten-Pater Miguel Fritz die Schweiz. In verschiedenen Pfarreien feiert er vom 23.-26. Mai 2019 Gottesdienste und hält Vorträge über sein Wirken als Seelsorger in Paraguay. Er war in der Vergangenheit auch Generalvikar im Vikariat Pilcomayo, nahm Lehrtätigkeiten auf Spanisch und Guaraní an und war lange Zeit Seelsorger beim Volk der Nivaclé-Indios.

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Katechesen von Papst Franziskus über das Vater unser

Die Reihe «Vater unser» wird im Rahmen der Generalaudienzen zusammengefasst

L'Osservatore Romano
Generalaudienz mit Papst Franziskus am 5. Dezember 2018

„Jesus betete einmal an einem Ort; und als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie schon Johannes seine Jünger beten gelehrt hat“ (Lk 11,1). Als Antwort auf diese Bitte vertraut Jesus seinen Jüngern und seiner Kirche das christliche Grundgebet an. Der hl. Lukas gibt eine kurze Fassung mit fünf Bitten [Vgl. Lk 11,2–4], der hl. Matthäus eine ausführlichere mit sieben Bitten [Vgl. Mt 6,9–13]. Die liturgische Überlieferung der Kirche hat die Fassung des hl. Matthäus beibehalten. [aus dem Röm.-kath. Katechismus 2759]

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name,
dein Reich komme,
dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Amen.

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Christenverfolgung: grenzenlos, pausenlos und erbarmungslos

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2019 ist schon jetzt eines der blutigsten Jahre für Christen

Mr.Thomas Heine-Geldern, geschäftsführender Präsident von «Kirche in Not» International

Das Hilfswerk «Kirche in Not» zeigt sich besorgt angesichts der zunehmenden Attacken auf Christen weltweit. „Die brutalen Bombenanschläge auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka am Ostersonntagmorgen zeigen: 2019 ist schon jetzt eines der blutigsten Jahre für Christen“, erklärt der geschäftsführende Präsident von «Kirche in Not», Dr. Thomas Heine-Geldern. Allein in den ersten vier Monaten des Jahres hat das Hilfswerk, das sich für verfolgte und notleidende Christen in über 140 Ländern einsetzt, unter anderem von folgenden antireligiösen Übergriffen erfahren und darüber berichtet:

  • Attacken islamistischer Séléka-Truppen auf eine Missionsstation im Bistum Bangassou in der Zentralafrikanischen Republik zum Jahreswechsel mit dutzenden Todesopfern und rund 20 000 Menschen, die vor der Gewalt geflüchtet sind;
  • der islamistische Anschlag auf die Kathedrale von Jolo im Süden der Philippinen mit 20 Getöteten und rund 90 Verletzten Ende Januar;
  • Angriffe von Angehörigen des mehrheitlich muslimischen Stammes Nomadenstammes der Fulani auf christliche Dorfbewohner im nigerianischen Bundesstaat Kaduna Mitte März mit über 130 Toten;
  • Übergriffe extremistischer Hindu-Nationalisten auf eine katholische Schule im indischen Bundesstaat Tamil Nadu Ende März, bei der es zu einer regelrechten Jagd auf die dort tätigen Ordensfrauen kam.
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Meuchelmord: vorsätzliche, heimliche, hinterhältige Tötung von Menschen

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Länder unter Schock, wenn Verbrecher Waffen gegen Religionen strecken

Valence Mendis, Bishop of Chilaw, Sri Lanka, May 2010

Das ganze Land steht unter Schock. Es ist eine Tragödie.“ So beschreibt Bischof Warnakulasurya Wadumestrige Devasritha Valence Mendis im Gespräch mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk «Kirche in Not» die Situation nach den Bombenanschlägen auf Kirchen und Hotels am Ostersonntag in Sri Lanka. Mendis ist Bischof von Chilaw, das 80 km nördlich der Hauptstadt Colombo an der Westküste des südasiatischen Inselstaates liegt. Nur rund 50 km sind es von Chilaw bis nach Negombo. Die dortige katholische Kirche „St. Sebastian“ ist einer der drei Orte, in denen während der Ostermesse Selbstmordattentäter Sprengsätze zündeten. Dies geschah nahezu zeitgleich auch in der St.-Antoniuskirche in Colombo, einem beliebten Wallfahrtsort, sowie im 250 km entfernten Batticaloa, wo es die protestantische Zinskirche traf. „Die drei Kirchen waren voll von Gläubigen, schliesslich war es Ostersonntag“, erklärte Bischof Mendis. In den Kirchen wurden die meisten Menschen getötet. Hinzu kommen die Opfer bei weiteren Sprengstoffanschlägen in drei Hotels in der Hauptstadt. Laut Polizeiangaben ist die Zahl der Toten auf mindestens 310 Menschen gestiegen. Ungefähr 500 Menschen wurden verletzt.

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