Katholisches Ehesakrament und die besondere Würde der Familie

Vortragsreihe in Radio Horeb von Clarissa Strnisko

Sr. Clarissa Strnisko ist Apostolische Schwester des hl. Johannes und Referentin in der Ehe- und Familienpastoral

Gebet Radio Horeb, Gebetsheft, S. 103

Gott, unser Vater, Schöpfer der Welt, du hast Mann und Frau nach deinem Bild erschaffen und ihre Gemeinschaft gesegnet. Ihr Bund soll ein Abbild des Bundes sein, den du mit deinem Volk geschlossen und immer wieder erneuert hast. Ihre Liebe sei ein Gleichnis der Liebe, die deinen Sohn mit der Gemeinde verbindet. Wir bitten dich für alle Eheleute: Gewähre ihnen die Fülle deines Segens, damit ihre Liebe wachse und reife. Hilf, dass sie sich gegenseitig im Glauben stärken, in Treue zusammenstehen, Freude und Leid miteinander teilen. Gib, dass sie an frohen Tagen dich loben, in schweren Zeiten bei dir Hilfe suchen, bei all ihrem Tun deine Nähe spüren, in der Gemeinschaft alt werden und mit ihren Angehörigen und Freunden in dein himmlisches Reich gelangen. Amen.

Papst Franziskus

1. Teil: Für die Liebe geboren

https://www.ifit.ch/~dvenetz
Dagmar’s Krippe ist mit Liebe und Fleiss selbst gemacht

Anregungen für die Paarzeit

Schauen wir mit den Augen Gottes auf unsere Ehe. Wie hat uns Gott bisher in seiner Liebe geführt? Für was möchten wir ihm heute besonders DANKE sagen! Du, mein Ehepartner, bist ein Geschenk Gottes an mich? Für was an dir bin ich Gott besonders dankbar? Wo sind wir unterschiedlich? Gelingt es uns, diese Unterschiede als Ergänzung zu sehen oder erleben wir sie eher als Stolperstein?

Radio Horeb, Sendung Spiritualität, Teil 1 vom 21.09.2021 14:00 – 15:00
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Anschlag auf Pfingstgottesdienst in Nigeria noch ungeklärt

Ist das Motiv «nur» Hass und Gewalt?

Menschen beten für die Opfer des Anschlags (Bild: «Kirche in Not (ACN)»)

Es gibt immer noch keine Informationen bezüglich der Schuldigen an der Ermordung dutzender Menschen während der Pfingstsonntagsmesse in Owo, in der Diözese Ondo in Nigeria. In einem exklusiven Interview mit «Kirche in Not (ACN)», spricht der Priester Augustine Ikwu, Direktor für soziale Kommunikation der Diözese, über den Zustand der Verwundeten und darüber, wie die Kirche vor Ort alles ihr Mögliche unternimmt, um weitere Gewalt zu verhindern.

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Gedenkgottesdienst für verfolgte Christen

Wer ist unser neuer Bischof Bonnemain von Chur?

Der Bischof von Chur Joseph M. Bonnemain, portraitiert am 26. April 2021 im bischöflichen Schloss in Chur. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Joseph M. Bonnemain, Bürger von Les Pommerats (JU), wurde 1948 in Barcelona (Spanien) geboren. Dort wuchs er als Auslandschweizer auf. Um Medizin an der Universität Zürich zu studieren, kam er nach der Matura in die Schweiz, wo er ebenfalls promovierte. Anschliessend entschloss er sich 1975 in Rom Philosophie und Theologie zu studieren. Am 15. August 1978 wurde er zum Priester geweiht. 1980 promovierte er in Kirchenrecht und  kam nach Zürich. Am 24. März 2009 wurde Bonnemain, der auch als Diözesanrichter von Chur arbeitete, zum päpstlichen Kaplan (Monsignore) ernannt. Am 19. März 2021 wurde er zum Bischof von Chur geweiht.

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Ehe für «alle» in der Schweiz: Phantasma und Denaturierung

Wie in aller Welt erreicht eine Minderheit eine Mehrheit?

Irgendetwas stimmt da nicht in der Politik (was auf gut Deutsch heisst: «das Beste tun») oder irren wir uns da? So wie es im Moment aussieht, müssten hierzulande und anderswo rund um uns «plötzlich» über 60 Prozent der Stimmberechtigten alle schwul und/oder lesbisch und/oder heterosexuell sein. Dabei geht es doch nur um die Ehe für Schwule und/oder Lesben. Dann sind also die, die schwul und/oder lesbisch sind, auch für die Ehe für alle, also auch für Heterosexuelle? Wenn also über 60 Prozent für die Ehe für alle stimmen würden, weil sie schwul und/oder lesbisch und/oder heterosexuell sind, dann müssten doch bei der Abstimmung über die Abschaffung der Ehe auch etwa 60 Prozent dafür sein? Also schaffen wir doch diese Zivil-Ehe ganz ab, denn eine Mehrheit wäre ja vermutlich auch gegeben. – Ist das nicht ein demokratisches Lehrstück: In der heutigen Politik erreicht eine kleine Minderheit eine permissive Mehrheit (grob geschätzt): 50 Prozent (Heterosexuelle) können mit und für 10 Prozent (Schwule und/oder Lesben) solidarisch füreinander abstimmen! Was für ein eigenartiger Schulterschluss? Wozu? Ist das vielleicht jetzt das sogenannte Gender Mainstreaming, worüber viele (vielleicht sogar die Mehrheit) hinter vorgehaltener Hand von Wahnsinn reden? Und jetzt kommt da noch die Samenspende für lesbische Paare und Leihmutterschaft für schwule Paare. Damit können menschliche Wesen (vielleicht sogar Chimären) an der traditionellen Familie, wie sie von unserem Schöpfer und von der katholische Kirche im Sakrament der Ehe vorgesehen ist, immerhin eine stabile Säule der Gesellschaft und des Staates, einfach an uns vorbei reproduziert, genmanipuliert und nach Belieben abgetrieben werden. Was für eine Welt käme da auf uns zu oder ist bereits da? – Die folgenden Beitrage des Symposiums «Demo für Alle», welches in Deutschland unter dem Schutz von 300 Polizisten durchgeführt werden musste, zeigen, wie es auch in der Schweiz schief laufen könnte oder wird, wenn am 26. September 2021 mehrheitlich für diese Phantasma- und Denaturierungsehe für Schwule und/oder Lesben und/oder andere abgestimmt würde.

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«Marsch fürs Läbe» als Bekenntnis durch Zürich

Erfolgreicher «Marsch fürs Läbe» in Oerlikon

www.marschfuerslaebe.ch

Mit Grussworten von Lebensrechtsmärschen weltweit, ergreifenden Erfahrungsberichten, einem packenden politischen Statement und kirchlichen Vertretern fand heute in Zürich-Oerlikon der „11. Marsch fürs Läbe“ statt.

Rund 1400 Teilnehmer fanden sich ab 14.30 Uhr auf dem Marktplatz in Oerlikon ein, um das Leben zu feiern und auf das wichtige Thema von Teenagerschwangerschaften aufmerksam zu machen. Begrüsst wurden die Anwesenden mit Videobotschaften aus aller Welt: Leiter der March-of-Life-Bewegungen aus Argentinien, Kanada, den USA und Deutschland liessen die Lebensschützer aus der Schweiz wissen: „We are with you!“ („Wir sind mit euch!“). Grussbotschaften wurden auch von den Bischöfen Charles Morerod (Freiburg) und Jean-Marie Lovey (Sion) übermittelt, welche der emeritierte Weihbischof Marian Eleganti (Chur) vortrug. Dieser hielt bereits am Vormittag einen Gottesdienst zum „Marsch fürs Läbe“ in der Liebfrauenkirche Zürich ab.

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Unsicherheit in wichtigen Fragen unseres Lebens

Wachsende Sehnsucht nach Klarheit in Kirche und Gesellschaft

Vortrag von Prof. Werner Münch
Kongress FREUDE am Glauben 21

Der vom «Forum Deutscher Katholiken» getragene Kongress „Freude am Glauben“ mit dem Motto „Was er euch sagt, das tut” (Joh 2,5) sollte 2021 in Regensburg stattfinden, musste aber wegen der Corona-Krise abgesagt werden. Bonifatius.tv dokumentiert jedoch die geplanten Kongressvorträge und stellt sie auch anderen Medien zur Verfügung. Das „Forum Deutscher Katholiken“ wurde am 30.9.2000 in Fulda nach einem Gespräch mit Erzbischof DDr. Johannes Dyba gegründet und möchte lehramtstreue Katholiken und Bewegungen in katholischer Weite zu einem lockeren Verband zusammenführen.

Klicke hier auf Bonifatius TV

Hier ein Zitat aus dem Vortrag:

Meine Damen und Herren, in der Pressekonferenz im Juli 2020 hat zu den erschreckenden Zahlen bezüglich der Abwendung der Gläubigen von ihrer Kirche der damalige DBK-Sekretär Hans Langendorfer als Grund ein wachsendes Misstrauen gegenüber der Kirche, so ein Zitat von ihm genannt, und auf den Wunsch der Gläubigen nach Veränderungen, zum Beispiel wie er meinte, durch Aktionen wie Maria 2.0 verwiesen. Ich halte diese Begründung für falsch. Dass sich der sogenannte fortschrittliche Gläubige von der Kirche fernhält, ist bestenfalls eine unbewiesene Behauptung. Tatsächlich leiden doch viele darunter, was sie auch freimütig sagen, zumindest in privaten Gesprächen, dass wesentliche frühere Selbstverständlichkeiten aufgegeben worden sind, wie zum Beispiel, dass die Liturgie sogar im Hochgebet individuell von Priestern verändert wird, dass die Feier der Eucharistie im römischen Ritus bekämpft wird, obwohl sie zugelassen ist, und dass den Gläubigen nicht selten viel Firlefanz am Altar zugemutet wird, besonders  in der Faschingszeit. Warum kommen denn solche Priester zum Beispiel nicht auf die Idee, dass der Gottesdienstbesucher in einer Predigt zu Weihnachten etwas von der Bedeutung der Menschwerdung Christi, und zu Ostern über das Geheimnis unserer Erlösung durch Christi Auferstehung hören will. Kann denn selbstkritisches Nachdenken nicht dazu führen, dass der jahrelange Anpassungskurs der Vertreter der Kirche an die sogenannte Moderne Schuld an ihrem Niedergang ist? Und ist nicht der Zeitgeist willentlich an die Stelle des Heiligen Geistes getreten?

Dieses Zitat befindet sich im obigen Video ab der Stelle 6 Minuten und 27 Sekunden
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In 2020 hohe Spenden für bedrängte Christen

Jahresbilanz 2020 von «Kirche in Not (ACN)» beträgt rund 123 Mio €

Eine libanesische Ordensschwester vor dem zerstörten Hafenviertel in Beirut vom 4. August 2020

Die Päpstliche Stiftung «Kirche in Not (ACN)» hat im Geschäftsjahr 2020 Spenden in Höhe von Euro 122,7 Millionen für notleidende und bedrängte Christen gesammelt. Im Vergleich mit dem Vorjahr hat das Hilfswerk, das in 23 Ländern Nationalbüros unterhält, Euro 16,4 Millionen mehr eingenommen; das ist ein Plus von 15,4 Prozent. Der Schweizer und liechtensteinische Zweig von «Kirche in Not (ACN)» mit Sitz in Luzern konnte Einnahmen in Höhe von Euro 7,168 Millionen (CHF 7,675 Millionen) beitragen.

Dies erschwert es, an Grundnahrungsmittel und Dienstleistungen zu kommen. „Die Covid-19-Pandemie hat die Nöte der Christen dramatisch verschärft, die in vielen Regionen von heute auf morgen buchstäblich ohne Lohn und Brot dastanden“, erklärte der Geschäftsführende Präsident von «Kirche in Not (ACN)», Dr. Thomas Heine-Geldern. „In dieser Notsituation haben die Wohltäter dem Hilfswerk die Treue gehalten. Das war nicht abzusehen, zumal die Krise ja auch viele wirtschaftliche Unsicherheiten und Schwierigkeiten für unsere Spender mit sich gebracht hat“, so Heine-Geldern.

Zum Spendenergebnis erklärte Jan Probst der Geschäftsführer von «Kirche in Not (ACN)» Schweiz/Liechtenstein: „In der Krise hat sich einmal mehr bewahrheitet: Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch. Unsere Wohltäter haben grosszügig auf die Nöte unserer Projektpartner reagiert: sei es infolge von Corona, sei es nach der schrecklichen Explosion von Beirut im August, um nur zwei Beispiele zu nennen. Diese Hilfsbereitschaft freut mich sehr.“

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Das Zeugnis des Hl. Geistes und das der Jünger fliessen zusammen

Predigt von Pater Hans Buob, SAC, Evangelium zum Pfingstsonntag, Lesejahr B, Joh 15, 26-27 und Joh 16, 12-15

Joh Kap. 15, 26 Wenn der Helfer kommt, den ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird von mir Zeugnis ablegen. 27 Aber auch ihr werdet Zeugnis ablegen, weil ihr von Anfang an bei mir seid. … Joh Kap. 16, 12 Noch vieles habe ich euch zu sagen; aber ihr könnt es jetzt noch nicht tragen. 13 Wenn jener aber kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch zur vollen Wahrheit führen. Denn er wird nicht von sich aus reden, sondern er wird reden, was er hört, und das Zukünftige wird er euch verkünden. 14 Er wird mich verherrlichen, weil er von dem Meinigen nehmen und euch verkündigen wird. 15 Alles, was der Vater hat, ist mein. Deshalb habe ich gesagt: ‚Er nimmt von dem Meinigen und wird euch verkünden.’ (Quelle: Jerusalemer Bibel, Herder, 1968)

Jesus bedient sich der Jünger und deshalb gehört der Vers 27 von Joh Kapitel 15 zur Verdeutlichung dazu, nämlich, das Zeugnis des Parakleten [des Hl. Geistes] und das Zeugnis der Jünger fliessen in einem einzigen Zeugnis zusammen. Und diese Jünger, diese Apostel und ihre Nachfolger, das ist die Hierarchie. Das ist eine heilige Ordnung, durch die konkret dieser Hl. Geist spricht und uns Garantie der Wahrheit gibt. …

Weitere Hinweise und Quellen