Gedenkgottesdienst für verfolgte Christen

Wer ist unser neuer Bischof Bonnemain von Chur?

Der Bischof von Chur Joseph M. Bonnemain, portraitiert am 26. April 2021 im bischöflichen Schloss in Chur. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Joseph M. Bonnemain, Bürger von Les Pommerats (JU), wurde 1948 in Barcelona (Spanien) geboren. Dort wuchs er als Auslandschweizer auf. Um Medizin an der Universität Zürich zu studieren, kam er nach der Matura in die Schweiz, wo er ebenfalls promovierte. Anschliessend entschloss er sich 1975 in Rom Philosophie und Theologie zu studieren. Am 15. August 1978 wurde er zum Priester geweiht. 1980 promovierte er in Kirchenrecht und  kam nach Zürich. Am 24. März 2009 wurde Bonnemain, der auch als Diözesanrichter von Chur arbeitete, zum päpstlichen Kaplan (Monsignore) ernannt. Am 19. März 2021 wurde er zum Bischof von Chur geweiht.

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In 2020 hohe Spenden für bedrängte Christen

Jahresbilanz 2020 von «Kirche in Not (ACN)» beträgt rund 123 Mio €

Eine libanesische Ordensschwester vor dem zerstörten Hafenviertel in Beirut vom 4. August 2020

Die Päpstliche Stiftung «Kirche in Not (ACN)» hat im Geschäftsjahr 2020 Spenden in Höhe von Euro 122,7 Millionen für notleidende und bedrängte Christen gesammelt. Im Vergleich mit dem Vorjahr hat das Hilfswerk, das in 23 Ländern Nationalbüros unterhält, Euro 16,4 Millionen mehr eingenommen; das ist ein Plus von 15,4 Prozent. Der Schweizer und liechtensteinische Zweig von «Kirche in Not (ACN)» mit Sitz in Luzern konnte Einnahmen in Höhe von Euro 7,168 Millionen (CHF 7,675 Millionen) beitragen.

Dies erschwert es, an Grundnahrungsmittel und Dienstleistungen zu kommen. „Die Covid-19-Pandemie hat die Nöte der Christen dramatisch verschärft, die in vielen Regionen von heute auf morgen buchstäblich ohne Lohn und Brot dastanden“, erklärte der Geschäftsführende Präsident von «Kirche in Not (ACN)», Dr. Thomas Heine-Geldern. „In dieser Notsituation haben die Wohltäter dem Hilfswerk die Treue gehalten. Das war nicht abzusehen, zumal die Krise ja auch viele wirtschaftliche Unsicherheiten und Schwierigkeiten für unsere Spender mit sich gebracht hat“, so Heine-Geldern.

Zum Spendenergebnis erklärte Jan Probst der Geschäftsführer von «Kirche in Not (ACN)» Schweiz/Liechtenstein: „In der Krise hat sich einmal mehr bewahrheitet: Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch. Unsere Wohltäter haben grosszügig auf die Nöte unserer Projektpartner reagiert: sei es infolge von Corona, sei es nach der schrecklichen Explosion von Beirut im August, um nur zwei Beispiele zu nennen. Diese Hilfsbereitschaft freut mich sehr.“

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Die wachsende Bedrohung der Religionsfreiheit

Dr. Thomas Heine-Geldern zum Bericht «Religionsfreiheit weltweit» 2021

Der aktuelle Bericht zur „Religionsfreiheit weltweit“ ist seit dem 20. April 2021 abrufbar unter: https://kirche-in-not.ch. Auf der Internetseite können sowohl die einzelnen Länderberichte, die Regionalstudien und die Weltkarte eingesehen werden. Auch ein Download des gesamten Berichts ist möglich. Hier das YouTube-Interview von EWTN – Katholisches Fernsehen weltweit:

Weitere Hinweise und Quellen

«Zurück zu den Wurzeln» in der irakischen Ninive-Ebene

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Der Schweizer Pater Jens Petzold weilt auf Einladung von «Kirche in Not (ACN)» vom 13. bis 15. März 2020 in der Schweiz

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Der chaldäisch-katholische Pater Jens Petzold

Pater Petzold lebt in einem Kloster der nordirakischen Stadt Sulaimaniyya . Seit Sommer 2014 suchten viele vom IS vertriebene irakische Christen dort Zuflucht. In Predigten berichtet Pater Jens über sein Leben als Schweizer Geistlicher im kurdischen Nordirak und wie er den christlichen Flüchtlingen beisteht. Pater Petzold wurde in eine alte Berliner Sozialistenfamilie hineingeboren, die mit Religion nichts anfangen konnte. Als er noch ein Kind war, zogen seine Eltern mit ihm in die Schweiz. Nach der Schule absolvierte er eine kaufmännische Ausbildung und arbeite bei der Schweizer Post. Dem Glauben wurde im Elternhaus immer mit Argwohn begegnet – Jens Petzold wurde nicht getauft – schon seine Urgrosseltern kehrten der Kirche den Rücken. Nach dem Tod seiner Eltern spürte er, dass ihn die Frage nach Gott beschäftigte. Er entschloss sich, seine Arbeit aufzugeben und zu reisen. Eines Tages stand er in einer syrischen Wüste vor dem Kloster Mar Musa. Dort hatte er starke Christus-Erfahrungen und liess sich 1996 taufen.

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Kuba: «Die Familien brechen auseinander»

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Fünfzig Jahre Kommunismus im Karibikstaat Kuba, Landflucht junger Menschen und Familien ohne Väter

Pater Jean Pichon aus der Gemeinschaft „Sankt Martin“

Kuba ist seit einem halben Jahrhundert von einer kommunistischen Herrschaft geprägt. Die wirtschaftliche Lage in dem Karibikstaat ist herausfordernd und vor allem junge Menschen verlassen das Land. Das hat auch Folgen für das traditionelle Familienbild auf der Insel. Pater Jean Pichon aus der Gemeinschaft „Sankt Martin“ stammt aus Frankreich und ist Pfarrer in der Diözese Santa Clara im Zentrum Kubas. Das internationale Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» unterstützt ihn bei Evangelisierungsprojekten. Im Jahr 2018 wurden Projekte auf Kuba mit über einer Million Schweizer Franken unterstützt. Die Fragen im folgenden Interview an den Priester stellte Thomas Oswald aus dem französischen Büro des Hilfswerks.

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EU-Land Bulgarien mit armer katholischer Minderheit

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Pater Jaroslaw Bartkiewicz weilt vom 29. Februar bis 8. März 2020 in der Schweiz und hält Vorträge

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Mann mit einem Pferdewagen in Belozem, Bulgarien

Bulgarien ist zwar Mitglied der EU, aber dennoch lebt ein Fünftel der rund 7,1 Mio. Einwohner des südosteuropäischen Landes in Armut. Einer von zehn Einwohnern gilt sogar als „extrem arm“. Die Arbeitslosigkeit liegt zwar nur rund bei 5.5% der Bevölkerung, doch verdienen die Menschen oft so wenig, dass sie mit ihren Familien kaum über die Runden kommen. Besonders schwer haben es jedoch die alten Menschen, die oft mit einer winzigen Rente auskommen müssen, und die Minderheit der Roma. In einem solchen Umfeld wirkt Pater Jaroslaw Bartkiewicz.

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Ägypten – ein heißes Pflaster im Nahen Osten

Bischof Kamil Samaan aus Ägypten besucht vom 8. bis 12. Februar 2020 die Schweiz

Bischof Kyrillos Kamal William Samaan, Bistum Assiut, Ägypten

Bischof Kyrillos Samaan wurde am 1. Oktober 1946 in Shanaynah, Ägypten, geboren und empfing am 10. Juni 1974 das Sakrament der Priesterweihe. Am 16. Mai 1990 wählte ihn die Synode der koptischen katholische zum Bischof der Eparchie Assiut. Kyrillos Samaan spricht unter anderem gut Deutsch. Gemäss Bischof Samaan hat sich die Situation der Christen in Ägypten unter Präsident Abd al-Fattah as-Sisi stark verbessert.

Der koptisch-katholische Bischof von Assiut, Kyrillos Kamal William Samaan, Ägypten, besucht zwischen dem 8. und 12. Februar 2020 die Deutschschweiz. Er feiert in verschiedenen Pfarreien Gottesdienste und hält Vorträge über die Lage der Christen in Ägypten. Das Land am Nil erlebte in den vergangenen Jahren eine Zeit des Umbruchs und der Unsicherheit. Christen wurden oft Opfer wegen ihres Glaubens. Das Christentum war im Gebiet des heutigen Ägyptens vor der Islamisierung im 7. Jahrhundert die dominierende Religion. Der Evangelist Markus soll um das Jahr 50 in Ägypten missioniert haben. Heute bezeichnen sich je nach Quellen zwischen sechs und zwölf Prozent der Bevölkerung Ägyptens als Christen. Die meisten Christen gehören zur koptisch-orthodoxen Kirche, der Papst Tawadros II. vorsteht. Die römisch-katholischen Christen machen weniger als 1% der Bevölkerung aus.

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Katechesen von Papst Franziskus zur Apostelgeschichte

https://www.osservatore-romano.de/

Die Reihe «Apostelgeschichte» wird im Rahmen der Generalaudienzen zusammengefasst

Am 29. Mai 2019 begann Papst Franziskus eine neue Katechesereihe, die uns durch die Apostelgeschichte führen soll. Dieses Buch der Bibel, das vom Evangelisten Lukas geschrieben wurde, berichtet uns von der Reise – von einer Reise: Aber von welcher Reise? Von der Reise des Evangeliums in die Welt, und es zeigt uns die wunderbare Verbindung zwischen dem Wort Gottes und dem Heiligen Geist, die die Zeit der Evangelisierung einläutet. Die Hauptakteure der Apostelgeschichte sind ein lebendiges und wirkkräftiges »Paar«: das Wort Gottes und der Heilige Geist. Gott »sendet seinen Spruch zur Erde« und »in Eile läuft sein Wort dahin«, heißt es im Psalm 147,15. Das Wort Gottes läuft, es ist dynamisch, es bewässert jeden Boden, auf den es fällt. Und was ist seine Kraft? Der heilige Lukas sagt uns, dass das menschliche Wort nicht durch die Rhetorik, die Kunst des schönen Redens, wirkkräftig wird, sondern durch den Heiligen Geist, der die »dynamis« Gottes ist: die Dynamik Gottes, seine Kraft, die die Macht hat, das Wort zu reinigen, es zur Lebensspenderin zu machen.

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Es ist die Stunde der Klarheit und der Konsequenzen!

https://www.aciesordinata.org/

Acies Ordinata vom 18. Januar 2020 in München

An der Kundgebung vom 18. Januar 2020 in München nahm auch Erzbischof Carlo Maria Viganò, der ehemalige Nuntius des Vatikans in den USA, teil

Wohin steuert die Deutsche Bischofskonferenz? Was werden die Konsequenzen des „synodalen Weges“ im Leben der Kirche sein, den Kardinal Reinhard Marx am 1. Dezember 2019 im Münchner Liebfrauendom eröffnet hat?

Wenn wir die ideologischen Überzeugungen und die öffentlichen Stellungnahmen von vielen deutschen Bischöfen bedenken, haben wir diesbezüglich keine Zweifel: das Ergebnis des „synodalen Weges“ kann nichts anderes sein als die Gründung einer von Rom getrennten Kirche.

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Kollekte für Projekt «Ein Tropfen Milch» in Aleppo

www.kirche-in-not.ch

Schweizer Jugendbischof Alain de Raemy in Luzern am Gedenkgottesdienst von «Kirche in Not (ACN)»

Kinder- und Jugendchor St. Anton St. Michael Luzern

In der Jesuitenkirche Luzern fand am Sonntag, 19. Januar 2020, um 10.00 Uhr der Gedenkgottesdienst für den 2003 verstorbenen Gründer des Hilfswerks «Kirche in Not (ACN)», Pater Werenfried van Straaten, und die verfolgten Christen, statt. Hauptzelebrant der Hl. Messe war der Schweizer Jugendbischof Alain de Raemy. Der bekannte Luzerner Kinder- und Jugendchor St. Anton/St. Michael, unter der Leitung von Thomas Walpen umrahmt den Gottesdienst musikalisch.

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