Wanderausstellung «Verfolgte Christen»

http://www.kirche-in-not.ch

Alle fünf Minuten wird auf der Welt ein Christ wegen der Zugehörigkeit zu seiner Konfession ermordet

Wanderausstellung «Verfolgte Christen»: Die Ausstellung wird Ihre Pfarrei bereichern!

Rund 200 Millionen Christen leiden unter Verfolgung, Diskriminierung und Intoleranz. Alle fünf Minuten wird auf der Welt ein Christ wegen der Zugehörigkeit zu seiner Konfession ermordet. Um auf diesen verschwiegenen Skandal aufmerksam zu machen, hat das päpstliche Hilfswerk «Kirche in Not» zu diesem Thema eine Wanderausstellung geschaffen: 13 Banner, informative Flyer, ein spannender Wettbewerb, ein Video und mehr. Wir Christen und alle Menschen guten Willens können den bedrängten Christen eine Stimme geben, indem wir – für die Pfarrei, Gebetsgruppe oder Verein – eine Ausstellung buchen! Das päpstliche Hilfswerk freut sich über die Kontaktaufnahme.

Hier kann man sich anmelden. Bei Fragen oder Wünschen stehen Herr Ivo Schürmann und/oder Frau Silvia Schmid zur Verfügung. Telefonisch sind sie während den Bürozeiten unter Telefonnummer +41 41 410 46 70 erreichbar. Bei der Anfrage sind die bereits gebuchten Termine auf der Homepage von «Kirche in Not» zu beachten.

Spenden mit Vermerk «Verfolgte Christen» können gerichtet werden an:

www.kirche-in-not.ch

Kirche in Not
Aide à l’Église en Détresse
Aid to the Church in Need

ACN          SCHWEIZ   LIECHTENSTEIN

Cysatstrasse 6, 6004 Luzern, Telefon 041 410 46 70
E-Mail: mail@kirche-in-not.ch; Internet: www.kirche-in-not.ch
Postkonto 60-17200-9 IBAN CH55 0900 0000 6001 7200 9

Weitere Hinweise und Quellen

Katechesen von Papst Franziskus zur Apostelgeschichte

https://www.osservatore-romano.de/

Die Reihe «Apostelgeschichte» wird im Rahmen der Generalaudienzen zusammengefasst

Am 29. Mai 2019 begann Papst Franziskus eine neue Katechesereihe, die uns durch die Apostelgeschichte führen soll. Dieses Buch der Bibel, das vom Evangelisten Lukas geschrieben wurde, berichtet uns von der Reise – von einer Reise: Aber von welcher Reise? Von der Reise des Evangeliums in die Welt, und es zeigt uns die wunderbare Verbindung zwischen dem Wort Gottes und dem Heiligen Geist, die die Zeit der Evangelisierung einläutet. Die Hauptakteure der Apostelgeschichte sind ein lebendiges und wirkkräftiges »Paar«: das Wort Gottes und der Heilige Geist. Gott »sendet seinen Spruch zur Erde« und »in Eile läuft sein Wort dahin«, heißt es im Psalm 147,15. Das Wort Gottes läuft, es ist dynamisch, es bewässert jeden Boden, auf den es fällt. Und was ist seine Kraft? Der heilige Lukas sagt uns, dass das menschliche Wort nicht durch die Rhetorik, die Kunst des schönen Redens, wirkkräftig wird, sondern durch den Heiligen Geist, der die »dynamis« Gottes ist: die Dynamik Gottes, seine Kraft, die die Macht hat, das Wort zu reinigen, es zur Lebensspenderin zu machen.

„Katechesen von Papst Franziskus zur Apostelgeschichte“ weiterlesen

Seit Jahren unerträgliche Gewalt, Hunger und Krieg im Sudan

www.kirche-in-not.ch

Der em. Bischof Macram Max Gassis besucht zwischen dem 10. und 18. August 2019 die Schweiz

Frauen und Kinder transportieren Material, Südsudan

Die Situation im Sudan ist seit Jahrzehnten für die Bewohner unerträglich. Gewalt, Hunger, Krieg gehören zum Alltag. Rund 1.6% der Bewohner der Diözese El Obeid sind Katholiken. Zum Bistum gehören auch Darfur und die Nuba-Berge. Seit 2007 sind in Darfur UN-Blauhelme stationiert, um die Zivilisten zu schützen. Auch in den Nuba-Bergen gibt es immer wieder Konflikte. Der sudanesische Langzeitdiktator Omar Hassan al-Baschir wurde zwar im April 2019 gestürzt. Seither ringen demokratische Kräfte und das Militär um die Vorherrschaft im Land. Momentan lässt sich nicht abschätzen, ob sich der Sudan in eine friedliche Zukunft entwickeln wird. Sicher ist, dass Bischof Gasssis alles daran setzen wird, dass der Übergang friedlich abläuft und die bis anhin herrschenden Ungerechtigkeiten zu einem Ende kommen. Bischof Gassis ist es, der seine Stimme den Stimmlosen gibt, die sonst nicht gehört werden: „Niemand interessiert sich wirklich für den Sudan, weil wir nichts zu geben haben. Aber wir haben Menschen, wir haben wundervolle Menschen.“

„Seit Jahren unerträgliche Gewalt, Hunger und Krieg im Sudan“ weiterlesen

Hilfe für Orientierungs- und Haltlosigkeit sowie Gewalt in der Familie

www.kirche-in-not.ch

Bischof Werth aus Sibirien zu Gast in Ettingen BL und Mariastein SO

Bischof Joseph Werth SJ ist am Samstag, 3. August 2019, in Ettingen und am Sonntag, 4. August 2019, in Mariastein zu Gast und feiert je eine Eucharistie. In der Predigt berichtet der Bischof über die Situation der katholischen Kirche in Sibirien und die Hilfe von «Kirche in Not» vor Ort. Der Bischof hat seinen Sitz in der westsibirischen Stadt Nowosibirsk. Bischof Joseph Werth steht der Diözese „Verklärung des Herrn“ seit dem Jahr 2002 vor. Der Zerfall der Sowjetunion brachte eine grosse Veränderung für die Menschen in ihrem Alltag. Viele haben noch immer Mühe, sich in den neuen freiheitlichen Lebensumständen zurechtzufinden. Während die jüngere und gut ausgebildete Generation mit den politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen umzugehen weiss, bekunden ältere Leute und sozial Benachteiligte Schwierigkeiten damit. Die nicht mehr vorhandene staatliche Rundumversorgung stürzt sie in Orientierungs- und Haltlosigkeit. Als Folge davon sind Arbeitslosigkeit, Armut, Alkohol- und Drogenabhängigkeit verbreitet und eine gestiegene Kriminalität sowie Gewalt in der Familie. Die Landflucht führt die Menschen in die Grossstädte, in welchen der Wohnraum teuer ist. Obdachlosigkeit ist ein weit verbreitetes Phänomen auf den Strassen in der westsibirischen Metropole. Dazu kommen die harten äusseren Umstände wie tiefe Wintertemperaturen, in denen das Thermometer bis auf -60 Grad sinken kann.

„Hilfe für Orientierungs- und Haltlosigkeit sowie Gewalt in der Familie“ weiterlesen

Glaube und Opfer grosszügiger Wohltäter weltweit versetzen Berge

http://www.kirche-in-not.ch

Jahresbericht 2018 von «Kirche in Not (ACN)» mit Spenden von über 111 Mio. Euro

Bischof Laurent Dabiré und Ordensschwestern der Gemeinschaft Sainte Marie de Torfou, Burkina Faso

Die Gesamtsumme der Spenden, die im Jahr 2018 «Kirche in Not» in den 23 Nationalbüros und dem Hauptsitz des Hilfswerks eingenommen wurden, beträgt 124.4 Mio. Schweizer Franken (111,1 Mio. Euro) für die notleidende, unterdrückte und verfolgte Kirche auf der ganzen Welt. Dank dieser Einnahmen, die aus privaten Spenden der über 330 000 Wohltäter von «Kirche in Not (ACN)» aus verschiedenen Ländern stammen, konnten 5019 Projekte in 139 Ländern finanziert werden. “Wir sind tief bewegt von der Grosszügigkeit unserer Wohltäter auf der ganzen Welt“, erklärte Thomas Heine Geldern, Exekutivpräsident des Werkes, bei der Vorstellung des Jahresberichts.

„Ihr Opfer und ihr Glaube haben wieder Berge versetzt!“

Thomas Heine Geldern, Exekutivpräsident von «Kirche in Not ACN»
„Glaube und Opfer grosszügiger Wohltäter weltweit versetzen Berge“ weiterlesen

Zerrissenes Nigeria – reich an Schätzen und arm durch Terror

http://www.kirche-in-not.ch

Msgr. Obiora Ike aus Nigeria weilt vom 29. bis 30. Juni 2019 in der Schweiz

Msgr. Obiora Ike aus Nigeria

In Nigeria leben knapp 200 Millionen Menschen. Das Land ist reich an Rohstoffen, doch von deren Verkauf profitiert nur eine kleine Elite. Zudem ist die Korruption weit verbreitet. Der aus Nigeria stammende Msgr. Obiora Ike setzt sich vehement für die verfolgten Christen in seinem Land ein. Tausende von Opfern unter Christen und Muslimen gehen in Nigeria auf das Konto der radikalislamischen Gruppierung Boko Haram, die seit vielen Jahren Angst und Schrecken verbreitet. Die Gewalt gegen Christen betrifft vor allem den Norden des afrikanischen Staates. Dort leben mehrheitlich Muslime. Die Christen bilden im Norden eine Minderheit. Der Norden des Landes ist arm, trocken, sittenstreng und voller Vorbehalte gegen das Moderne. Der Süden dagegen boomt. Boko Haram passt diese Entwicklung im Süden nicht und strebt ein Kalifat an. Die radikale Gruppe verfolgt alle, die einen säkularen Staat und ein gleichwertiges Nebeneinander der Religionen unterstützen. Durch die grassierende Korruption bei den Ordnungshütern und in der Politik gelingt es der Polizei und dem Militär nicht, die Terroristen wirksam zu bekämpfen.

„Zerrissenes Nigeria – reich an Schätzen und arm durch Terror“ weiterlesen

Kamerun in Zentralafrika ist sehr trocken und extrem arm

http://www.kirche-in-not.ch

Bischof Yaouda Hourgo, Bistums Yagoua, weilt vom 22. bis 23. Juni 2019 in Bern

Bischof Yaouda Hourgo, Vorsteher des Bistums Yagoua, weilt am Wochenende des 22./23. Junis 2019 auf Einladung von «Kirche in Not (ACN)» in Bern. In der Paroisse catholique de langue française wird er in seinen Predigten auf die Situation der katholischen Kirche in Kamerun eingehen.

Bischof Yaouda Hourgo, Bistum Yagoua, Kamerun

Barthélemy Yaouda Hourgo, geboren 1964 in Mayo-Ouldémé (Tokombéré), wurde 2008 zum Bischof des Bistums Yagoua geweiht. Das Bistum liegt im Norden Kameruns, wo es sehr trocken ist. Die Mehrheit der Bewohner sind extren arm. Von den rund 1.2 Mio. Bewohnern des Bistums bezeichnen sich 87.000 als Katholiken. Die Diözese Yagoua hat eine Ausdehnung von 22.062 km² (die Hälfte der Schweiz) und sie umfasst 25 Pfarreien. Nebst der Trockenheit setzt den Menschen auch die radikalislamische Terroristengruppe Boko Haram zu. Die Terroristen operieren hauptsächlich in Nigeria, aber vor einigen Monaten kamen über 40‘000 Menschen aus Nigeria nach Kamerun. Die Flüchtlinge suchten Schutz vor den Kämpfern Boko Harams – doch die zusätzlichen Menschen stellt die lokale Bevölkerung wegen den wenig vorhandenen Ressourcen vor zusätzliche Herausforderungen. Die katholische Kirche steht den Armen und Verfolgten so gut wie möglich bei.

„Kamerun in Zentralafrika ist sehr trocken und extrem arm“ weiterlesen

Grosses Interesse an Spiritualität und geistlichen Werten in Lettland

Erzbischof Zbigņevs Stankevičs aus Riga weilt vom 14. bis 16. Juni 2019 in der Schweiz

Erzbischof Zbigņevs Stankevičs, Riga, Lettland

Zbigņevs Stankevičs, geboren 1955, wurde in der St.-Jakobs-Kathedrale zu Riga am 8. August 2010 zum Bischof geweiht. Als Erzbischof von Riga ist er auch Metropolit der drei übrigen lettischen Bistümer Liepāja, Rēzekne-Aglona und Jelgava. Er liess sich am Polytechnischen Institut in Riga zum Ingenieur ausbilden. Anschliessend arbeitete er als Spezialist für automatische Steuersysteme zwischen 1978 und 1990 auf einer Werft. Doch die Sehnsucht nach Gott wuchs kontinuierlich in ihm, weshalb er im polnischen Lublin katholische Theologie studierte. Die Priesterweihe empfing er 1996. Nach verschiedenen Stationen in der Seelsorge und in der Forschung im In- und Ausland wurde er schliesslich zum Erzbischof von Riga ernannt. Er spricht gut Deutsch.

„Grosses Interesse an Spiritualität und geistlichen Werten in Lettland“ weiterlesen

Hilfe gegen Trostlosigkeit. Armut, Alkohol und Prostitution

http://www.kirche-in-not.ch

Bischof Clemens Pickel aus Saratow weilt vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 in der Schweiz

Bild: http://www.kirche-in-not.ch
Bischof Clemens Pickel

Clemens Pickel, geboren 1961 im deutschen Bundesland Sachsen, wurde bereits im Alter von 36 Jahren zum Bischof von Südrussland geweiht. Seit 2017 amtet er zudem als Vorsitzender der russischen Bischofskonferenz. Seine Diözese St. Clemens mit Sitz in Saratow ist mit 1,4 Millionen Quadratkilometern rund 35 Mal grösser als die Schweiz. In diesem Bistum leben 21 500 Katholiken und es wirken 50 Priester aus 14 verschiedenen Ländern sowie 69 Ordensschwestern- und Brüder aus 21 unterschiedlichen Staaten. Vier Priester und 19 Ordensschwestern sind russische Staatsangehörige.

Bischof Clemens Pickel aus dem russischen Saratow weilt zwischen dem 30. Mai und 2. Juni 2019 auf Einladung von «Kirche in Not» in der Schweiz. In verschiedenen Pfarreien wird er in Predigten und Vorträgen über sein Bistum informieren, welches auch Tschetschenien und die Grenzgebiete zur Ostukraine umfasst.

„Hilfe gegen Trostlosigkeit. Armut, Alkohol und Prostitution“ weiterlesen

Path to Peace Award 2019 für «Kirche in Not (ACN)»

http://www.acn-intl.org/

Der jährliche Preis ergeht an die päpstliche Stiftung wegen ihrer Stimme für Christen in der Wildnis

Erzbischof Bernardito Auza, ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen und Präsident der Path to Peace Foundation und Dr. Thomas Heine-Geldern, geschäftsführender Präsident von «Kirche in Not (ACN)» International (Bild: Joe Vericker / photobureau.com)

Erzbischof Bernardito Auza, ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen und Präsident der Path to Peace Foundation, lobte die Hilfe von «Kirche in Not (ACN)» – den Empfänger des Path to Peace Awards 2019 – als „führende Organisation in der Welt, die ein Sprachrohr für Christen ist, die an bestimmten Orten Verfolgung erleiden – und noch wichtiger: «Kirche in Not (ACN)» reagiert mit Taten.“ Bei der jährlichen Preisgala der Path to Peace Foundation im New Yorker Pierre-Hotel sagte Erzbischof Auza am 22. Mai 2019, die Stiftung wolle «Kirche in Not (ACN)» ehren „als eine Stimme, die in der Wildnis schreit und die Stimmen von Christen wiederholt, die um Hilfe rufen.“ Der Erzbischof zitierte die zweijährlichen Berichte von «Kirche in Not (ACN)» – „Verfolgt und vergessen?“ und „Religionsfreiheit in der Welt“ – als „die besten Berichte, die es gibt, um die Verwüstungen der Christenfeindlichkeit und den Status der Religionsfreiheit in 196 Ländern zu beschreiben.

„Path to Peace Award 2019 für «Kirche in Not (ACN)»“ weiterlesen