Wanderausstellung «Verfolgte Christen»

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Alle fünf Minuten wird auf der Welt ein Christ wegen der Zugehörigkeit zu seiner Konfession ermordet

Wanderausstellung «Verfolgte Christen»: Die Ausstellung wird Ihre Pfarrei bereichern!

Rund 200 Millionen Christen leiden unter Verfolgung, Diskriminierung und Intoleranz. Alle fünf Minuten wird auf der Welt ein Christ wegen der Zugehörigkeit zu seiner Konfession ermordet. Um auf diesen verschwiegenen Skandal aufmerksam zu machen, hat das päpstliche Hilfswerk «Kirche in Not» zu diesem Thema eine Wanderausstellung geschaffen: 13 Banner, informative Flyer, ein spannender Wettbewerb, ein Video und mehr. Wir Christen und alle Menschen guten Willens können den bedrängten Christen eine Stimme geben, indem wir – für die Pfarrei, Gebetsgruppe oder Verein – eine Ausstellung buchen! Das päpstliche Hilfswerk freut sich über die Kontaktaufnahme.

Hier kann man sich anmelden. Bei Fragen oder Wünschen stehen Herr Ivo Schürmann und/oder Frau Silvia Schmid zur Verfügung. Telefonisch sind sie während den Bürozeiten unter Telefonnummer +41 41 410 46 70 erreichbar. Bei der Anfrage sind die bereits gebuchten Termine auf der Homepage von «Kirche in Not» zu beachten.

Spenden mit Vermerk «Verfolgte Christen» können gerichtet werden an:

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Kirche in Not
Aide à l’Église en Détresse
Aid to the Church in Need

ACN          SCHWEIZ   LIECHTENSTEIN

Cysatstrasse 6, 6004 Luzern, Telefon 041 410 46 70
E-Mail: mail@kirche-in-not.ch; Internet: www.kirche-in-not.ch
Postkonto 60-17200-9 IBAN CH55 0900 0000 6001 7200 9

Weitere Hinweise und Quellen

Seit Jahren unerträgliche Gewalt, Hunger und Krieg im Sudan

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Der em. Bischof Macram Max Gassis besucht zwischen dem 10. und 18. August 2019 die Schweiz

Frauen und Kinder transportieren Material, Südsudan

Die Situation im Sudan ist seit Jahrzehnten für die Bewohner unerträglich. Gewalt, Hunger, Krieg gehören zum Alltag. Rund 1.6% der Bewohner der Diözese El Obeid sind Katholiken. Zum Bistum gehören auch Darfur und die Nuba-Berge. Seit 2007 sind in Darfur UN-Blauhelme stationiert, um die Zivilisten zu schützen. Auch in den Nuba-Bergen gibt es immer wieder Konflikte. Der sudanesische Langzeitdiktator Omar Hassan al-Baschir wurde zwar im April 2019 gestürzt. Seither ringen demokratische Kräfte und das Militär um die Vorherrschaft im Land. Momentan lässt sich nicht abschätzen, ob sich der Sudan in eine friedliche Zukunft entwickeln wird. Sicher ist, dass Bischof Gasssis alles daran setzen wird, dass der Übergang friedlich abläuft und die bis anhin herrschenden Ungerechtigkeiten zu einem Ende kommen. Bischof Gassis ist es, der seine Stimme den Stimmlosen gibt, die sonst nicht gehört werden: „Niemand interessiert sich wirklich für den Sudan, weil wir nichts zu geben haben. Aber wir haben Menschen, wir haben wundervolle Menschen.“

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Hilfe für Orientierungs- und Haltlosigkeit sowie Gewalt in der Familie

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Bischof Werth aus Sibirien zu Gast in Ettingen BL und Mariastein SO

Bischof Joseph Werth SJ ist am Samstag, 3. August 2019, in Ettingen und am Sonntag, 4. August 2019, in Mariastein zu Gast und feiert je eine Eucharistie. In der Predigt berichtet der Bischof über die Situation der katholischen Kirche in Sibirien und die Hilfe von «Kirche in Not» vor Ort. Der Bischof hat seinen Sitz in der westsibirischen Stadt Nowosibirsk. Bischof Joseph Werth steht der Diözese „Verklärung des Herrn“ seit dem Jahr 2002 vor. Der Zerfall der Sowjetunion brachte eine grosse Veränderung für die Menschen in ihrem Alltag. Viele haben noch immer Mühe, sich in den neuen freiheitlichen Lebensumständen zurechtzufinden. Während die jüngere und gut ausgebildete Generation mit den politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen umzugehen weiss, bekunden ältere Leute und sozial Benachteiligte Schwierigkeiten damit. Die nicht mehr vorhandene staatliche Rundumversorgung stürzt sie in Orientierungs- und Haltlosigkeit. Als Folge davon sind Arbeitslosigkeit, Armut, Alkohol- und Drogenabhängigkeit verbreitet und eine gestiegene Kriminalität sowie Gewalt in der Familie. Die Landflucht führt die Menschen in die Grossstädte, in welchen der Wohnraum teuer ist. Obdachlosigkeit ist ein weit verbreitetes Phänomen auf den Strassen in der westsibirischen Metropole. Dazu kommen die harten äusseren Umstände wie tiefe Wintertemperaturen, in denen das Thermometer bis auf -60 Grad sinken kann.

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Kamerun in Zentralafrika ist sehr trocken und extrem arm

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Bischof Yaouda Hourgo, Bistums Yagoua, weilt vom 22. bis 23. Juni 2019 in Bern

Bischof Yaouda Hourgo, Vorsteher des Bistums Yagoua, weilt am Wochenende des 22./23. Junis 2019 auf Einladung von «Kirche in Not (ACN)» in Bern. In der Paroisse catholique de langue française wird er in seinen Predigten auf die Situation der katholischen Kirche in Kamerun eingehen.

Bischof Yaouda Hourgo, Bistum Yagoua, Kamerun

Barthélemy Yaouda Hourgo, geboren 1964 in Mayo-Ouldémé (Tokombéré), wurde 2008 zum Bischof des Bistums Yagoua geweiht. Das Bistum liegt im Norden Kameruns, wo es sehr trocken ist. Die Mehrheit der Bewohner sind extren arm. Von den rund 1.2 Mio. Bewohnern des Bistums bezeichnen sich 87.000 als Katholiken. Die Diözese Yagoua hat eine Ausdehnung von 22.062 km² (die Hälfte der Schweiz) und sie umfasst 25 Pfarreien. Nebst der Trockenheit setzt den Menschen auch die radikalislamische Terroristengruppe Boko Haram zu. Die Terroristen operieren hauptsächlich in Nigeria, aber vor einigen Monaten kamen über 40‘000 Menschen aus Nigeria nach Kamerun. Die Flüchtlinge suchten Schutz vor den Kämpfern Boko Harams – doch die zusätzlichen Menschen stellt die lokale Bevölkerung wegen den wenig vorhandenen Ressourcen vor zusätzliche Herausforderungen. Die katholische Kirche steht den Armen und Verfolgten so gut wie möglich bei.

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Meuchelmord: vorsätzliche, heimliche, hinterhältige Tötung von Menschen

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Länder unter Schock, wenn Verbrecher Waffen gegen Religionen strecken

Valence Mendis, Bishop of Chilaw, Sri Lanka, May 2010

Das ganze Land steht unter Schock. Es ist eine Tragödie.“ So beschreibt Bischof Warnakulasurya Wadumestrige Devasritha Valence Mendis im Gespräch mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk «Kirche in Not» die Situation nach den Bombenanschlägen auf Kirchen und Hotels am Ostersonntag in Sri Lanka. Mendis ist Bischof von Chilaw, das 80 km nördlich der Hauptstadt Colombo an der Westküste des südasiatischen Inselstaates liegt. Nur rund 50 km sind es von Chilaw bis nach Negombo. Die dortige katholische Kirche „St. Sebastian“ ist einer der drei Orte, in denen während der Ostermesse Selbstmordattentäter Sprengsätze zündeten. Dies geschah nahezu zeitgleich auch in der St.-Antoniuskirche in Colombo, einem beliebten Wallfahrtsort, sowie im 250 km entfernten Batticaloa, wo es die protestantische Zinskirche traf. „Die drei Kirchen waren voll von Gläubigen, schliesslich war es Ostersonntag“, erklärte Bischof Mendis. In den Kirchen wurden die meisten Menschen getötet. Hinzu kommen die Opfer bei weiteren Sprengstoffanschlägen in drei Hotels in der Hauptstadt. Laut Polizeiangaben ist die Zahl der Toten auf mindestens 310 Menschen gestiegen. Ungefähr 500 Menschen wurden verletzt.

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Gender-Ideologie: Das Unkraut unter dem Weizen!

www.elternaktion.de

Die Saat des Bösen wächst in der Kindererziehung

https://frankfurter-erklaerung.de/2015/09/gender-ideologie-vorbotin-der-diktatur/
Gender-Ideologie: Vorbotin der Diktatur?

Viele Monate schon recherchierte die Elternaktion in Deutschland intensivst, wie sie gegen kursierende LSBT-Projekte und Akteure wie „queerer Bildung“ ankommen könnte. Und in der Tat, die Recherchearbeit hat eine wichtige Etappe erreicht: Auf der Website www.elternaktion.de befindet sich eine komplette Übersicht über die aktuelle Lage staatlicher Sexualerziehung in Schulen und Kitas. Diese Informationen sind nicht nur für alle 16 deutschen Bundesländer verfügbar, sondern man findet zusätzlich auch konkrete Beispiele übergriffiger Sexualerziehung.

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Macht um jeden Preis ist moralisch inakzeptabel

www.kirche-in-not.ch

Venezuelas Bischöfe stellen sich gegen Präsident Maduro

www.kirche-in-not.ch
Ein umstrittenes Wahlkampfplakat 2017 für Präsidentschaftskandidaten Maduro

Die Venezolanische Bischofskonferenz hat zu Beginn der zweiten Amtszeit von Nicolás Maduro schwere Kritik am umstrittenen Präsidenten geübt. Seine erneute Präsidentschaft sei illegitim. „Sie öffnet der Nichtanerkennung der Regierung Tür und Tor, weil sie einer demokratischen Grundlage (…) entbehrt“, schreiben die Bischöfe in einer gemeinsamen Erklärung, die dem Hilfswerk «Kirche in Not» vorliegt. Auch die vorgezogenen Präsidentschaftswahlen Ende Mai 2018 und die von Maduro installierte Verfassungsgebende Versammlung seien unrechtmässig gewesen, erklärten die Bischöfe weiter: Sie wiederholten ihre fundamentale Kritik am gesamten Regierungssystem: „Wir leben faktisch in einem Regime, das die in der Verfassung grundgelegten Rechte oder die Prinzipien der Menschenwürde nicht achtet.“

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Gute Politik steht im Dienste des Friedens

LÔsservatore Romano

Botschaft von Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages am 1. Januar 2019

L'Osservatore Romano
Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 19. Dezember 2018

1. „Friede diesem Haus!“

Als Jesus seine Jünger aussandte, sagte er zu ihnen: »Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Sohn des Friedens wohnt, wird euer Friede auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren« (Lk 10,5-6). Frieden zu bringen steht im Mittelpunkt der Sendung der Jünger Christi. Und dieses Angebot richtet sich an alle, Männer und Frauen, die inmitten der Dramen und Gewalttaten der Menschheitsgeschichte auf Frieden hoffen.1 Das „Haus“, von dem Jesus spricht, ist jede Familie, jede Gemeinschaft, jedes Land, jeder Kontinent, mit der jeweiligen Einzigartigkeit und Geschichte; gemeint ist insbesondere jeder Mensch, ohne Unterschiede und Diskriminierungen. Es geht dabei auch um unser „gemeinsames Haus“, um den Planeten, den Gott uns als Lebensraum zugewiesen hat und für den wir achtsam Sorge tragen sollen. So soll dies auch mein Wunsch zu Beginn des neuen Jahres sein: „Friede diesem Haus!“

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Konflikt zwischen braven Bauern und militanten Viehhirten

Erzbischof Ignatius Kaigama sucht mit sachkundigem Dialog nach einer Lösung des Konflikts für das Gemeinwohl

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Der Erzbischof von Jos, Ignatius Ayau Kaigama während der Predigt

Erzbischof Ignatius Kaigama von Jos, der Hauptstadt des Bundesstaates Plateau, der im Herzen des nigerianischen Middle Belts gelegen ist, sprach mit «Kirche in Not» über einen der Hauptkonflikte seines Landes. Der Konflikt spielt sich zwischen Viehhirten vom Volksstamm der Fulani, die mehrheitlich muslimische Nomaden sind, und den sesshaften und mehrheitlich christlichen Bauern ab. Erzbischof Kaigama, seit vielen Jahren Verteidiger des Friedens, teilt sein Wissen über diesen Konflikt, dessen Lösung bei der immer dringlicheren Suche nach dem Gemeinwohl eines sachkundigen und menschlichen Dialoges bedarf.  „Konflikt zwischen braven Bauern und militanten Viehhirten“ weiterlesen

Beeindruckende Standfestigkeit der Christen in Syrien

Pater Georges Aboud aus Damaskus feierte Gottesdienste am 16. und 17. Juni 2018 in Nendeln, FL

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Portrait Pater Georges Aboud

In Predigten und im Vortrag berichtete Pater Georges über die aktuelle Situation in seinem Land, wo er in Damaskus als Pfarrer in der Pfarrei St. Cyrill wirkt. Er war außerdem Oberrichter des Patriarchates in Damaskus. Georges Aboud gehört dem Basilianer-Salvatorianer-Orden (siehe römisch-katholische Ordenskürzel) an und betreut in der grössten Pfarrei der syrischen Hauptstadt rund 15 000 Gläubige. Er gehört der mit Rom unierten melkitisch griechisch-katholischen Kirche an. Diese hat sich im 18. Jahrhundert von der griechisch-orthodoxen Kirche in Antiochien gelöst und unter Papst Benedikt XIII. (1724-1730) die Einheit mit Rom erlangt. Seit 1848 ist der Sitz des Patriarchen in Damaskus (damals im Osmanischen Reich gelegen). Die Gottesdienste der Melkiten werden in arabischer Sprache und im byzantinischen Ritus gefeiert. „Beeindruckende Standfestigkeit der Christen in Syrien“ weiterlesen