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Kirche

Ägypten – ein heißes Pflaster im Nahen Osten

Bischof Kamil Samaan aus Ägypten besucht vom 8. bis 12. Februar 2020 die Schweiz

Bischof Kyrillos Kamal William Samaan, Bistum Assiut, Ägypten

Bischof Kyrillos Samaan wurde am 1. Oktober 1946 in Shanaynah, Ägypten, geboren und empfing am 10. Juni 1974 das Sakrament der Priesterweihe. Am 16. Mai 1990 wählte ihn die Synode der koptischen katholische zum Bischof der Eparchie Assiut. Kyrillos Samaan spricht unter anderem gut Deutsch. Gemäss Bischof Samaan hat sich die Situation der Christen in Ägypten unter Präsident Abd al-Fattah as-Sisi stark verbessert.

Der koptisch-katholische Bischof von Assiut, Kyrillos Kamal William Samaan, Ägypten, besucht zwischen dem 8. und 12. Februar 2020 die Deutschschweiz. Er feiert in verschiedenen Pfarreien Gottesdienste und hält Vorträge über die Lage der Christen in Ägypten. Das Land am Nil erlebte in den vergangenen Jahren eine Zeit des Umbruchs und der Unsicherheit. Christen wurden oft Opfer wegen ihres Glaubens. Das Christentum war im Gebiet des heutigen Ägyptens vor der Islamisierung im 7. Jahrhundert die dominierende Religion. Der Evangelist Markus soll um das Jahr 50 in Ägypten missioniert haben. Heute bezeichnen sich je nach Quellen zwischen sechs und zwölf Prozent der Bevölkerung Ägyptens als Christen. Die meisten Christen gehören zur koptisch-orthodoxen Kirche, der Papst Tawadros II. vorsteht. Die römisch-katholischen Christen machen weniger als 1% der Bevölkerung aus.

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Kirche

500 Jahre Christentum in Bangladesch mit vielen Märtyrern

Erzbischof Moses Costa informiert vom 18. bis 22. September 2019 die Schweiz über die Situation im Erzbistum

Erzbischof Moses M. Costa, Bangladesch, Erzbistum Chittagong

Moses M. Costa gehört der Ordensgemeinschaft der Kongregation vom Heiligen Kreuz an. Am 5. Februar 1981 wurde er zum Priester geweiht. Zum Bischof der Diözese Dinajpur wurde er 1996 gewählt, ehe er ab 2011 zum Vorsteher des Bistums Chittagong ernannt wurde. Der 69-jährige Erzbischof des Erzbistums Chittagong, Bangladesch, weilt zwischen dem 18. und 22. September 2019 in der Schweiz. Hier besucht er verschiedene Pfarreien, in denen er an Gottesdiensten teilnimmt und die Predigt hält. Dabei wird Erzbischof Costa über die Situation der katholischen Kirche in Bangladesch sowie über die Hilfe durch «Kirche in Not (ACN)» informieren

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Barmherzigkeit Kirche Unterscheidung der Geister

Wanderausstellung «Verfolgte Christen»

Alle fünf Minuten wird auf der Welt ein Christ wegen der Zugehörigkeit zu seiner Konfession ermordet

Wanderausstellung «Verfolgte Christen»: Die Ausstellung wird Ihre Pfarrei bereichern!

Rund 200 Millionen Christen leiden unter Verfolgung, Diskriminierung und Intoleranz. Alle fünf Minuten wird auf der Welt ein Christ wegen der Zugehörigkeit zu seiner Konfession ermordet. Um auf diesen verschwiegenen Skandal aufmerksam zu machen, hat das päpstliche Hilfswerk «Kirche in Not» zu diesem Thema eine Wanderausstellung geschaffen: 13 Banner, informative Flyer, ein spannender Wettbewerb, ein Video und mehr. Wir Christen und alle Menschen guten Willens können den bedrängten Christen eine Stimme geben, indem wir – für die Pfarrei, Gebetsgruppe oder Verein – eine Ausstellung buchen! Das päpstliche Hilfswerk freut sich über die Kontaktaufnahme.

Hier kann man sich anmelden. Bei Fragen oder Wünschen stehen Herr Ivo Schürmann und/oder Frau Silvia Schmid zur Verfügung. Telefonisch sind sie während den Bürozeiten unter Telefonnummer +41 41 410 46 70 erreichbar. Bei der Anfrage sind die bereits gebuchten Termine auf der Homepage von «Kirche in Not» zu beachten.

Spenden mit Vermerk «Verfolgte Christen» können gerichtet werden an:

www.kirche-in-not.ch

Kirche in Not
Aide à l’Église en Détresse
Aid to the Church in Need

ACN          SCHWEIZ   LIECHTENSTEIN

Cysatstrasse 6, 6004 Luzern, Telefon 041 410 46 70
E-Mail: mail@kirche-in-not.ch; Internet: www.kirche-in-not.ch
Postkonto 60-17200-9 IBAN CH55 0900 0000 6001 7200 9

Weitere Hinweise und Quellen

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Kirche Kultur und Gesellschaft

Hilfe gegen Trostlosigkeit. Armut, Alkohol und Prostitution

Bischof Clemens Pickel aus Saratow weilt vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 in der Schweiz

Bild: http://www.kirche-in-not.ch
Bischof Clemens Pickel

Clemens Pickel, geboren 1961 im deutschen Bundesland Sachsen, wurde bereits im Alter von 36 Jahren zum Bischof von Südrussland geweiht. Seit 2017 amtet er zudem als Vorsitzender der russischen Bischofskonferenz. Seine Diözese St. Clemens mit Sitz in Saratow ist mit 1,4 Millionen Quadratkilometern rund 35 Mal grösser als die Schweiz. In diesem Bistum leben 21 500 Katholiken und es wirken 50 Priester aus 14 verschiedenen Ländern sowie 69 Ordensschwestern- und Brüder aus 21 unterschiedlichen Staaten. Vier Priester und 19 Ordensschwestern sind russische Staatsangehörige.

Bischof Clemens Pickel aus dem russischen Saratow weilt zwischen dem 30. Mai und 2. Juni 2019 auf Einladung von «Kirche in Not» in der Schweiz. In verschiedenen Pfarreien wird er in Predigten und Vorträgen über sein Bistum informieren, welches auch Tschetschenien und die Grenzgebiete zur Ostukraine umfasst.

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Kirche Kultur und Gesellschaft

Path to Peace Award 2019 für «Kirche in Not (ACN)»

Der jährliche Preis ergeht an die päpstliche Stiftung wegen ihrer Stimme für Christen in der Wildnis

Erzbischof Bernardito Auza, ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen und Präsident der Path to Peace Foundation und Dr. Thomas Heine-Geldern, geschäftsführender Präsident von «Kirche in Not (ACN)» International (Bild: Joe Vericker / photobureau.com)

Erzbischof Bernardito Auza, ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen und Präsident der Path to Peace Foundation, lobte die Hilfe von «Kirche in Not (ACN)» – den Empfänger des Path to Peace Awards 2019 – als „führende Organisation in der Welt, die ein Sprachrohr für Christen ist, die an bestimmten Orten Verfolgung erleiden – und noch wichtiger: «Kirche in Not (ACN)» reagiert mit Taten.“ Bei der jährlichen Preisgala der Path to Peace Foundation im New Yorker Pierre-Hotel sagte Erzbischof Auza am 22. Mai 2019, die Stiftung wolle «Kirche in Not (ACN)» ehren „als eine Stimme, die in der Wildnis schreit und die Stimmen von Christen wiederholt, die um Hilfe rufen.“ Der Erzbischof zitierte die zweijährlichen Berichte von «Kirche in Not (ACN)» – „Verfolgt und vergessen?“ und „Religionsfreiheit in der Welt“ – als „die besten Berichte, die es gibt, um die Verwüstungen der Christenfeindlichkeit und den Status der Religionsfreiheit in 196 Ländern zu beschreiben.

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Kirche

Christenverfolgung: grenzenlos, pausenlos und erbarmungslos

2019 ist schon jetzt eines der blutigsten Jahre für Christen

Mr.Thomas Heine-Geldern, geschäftsführender Präsident von «Kirche in Not» International

Das Hilfswerk «Kirche in Not» zeigt sich besorgt angesichts der zunehmenden Attacken auf Christen weltweit. „Die brutalen Bombenanschläge auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka am Ostersonntagmorgen zeigen: 2019 ist schon jetzt eines der blutigsten Jahre für Christen“, erklärt der geschäftsführende Präsident von «Kirche in Not», Dr. Thomas Heine-Geldern. Allein in den ersten vier Monaten des Jahres hat das Hilfswerk, das sich für verfolgte und notleidende Christen in über 140 Ländern einsetzt, unter anderem von folgenden antireligiösen Übergriffen erfahren und darüber berichtet:

  • Attacken islamistischer Séléka-Truppen auf eine Missionsstation im Bistum Bangassou in der Zentralafrikanischen Republik zum Jahreswechsel mit dutzenden Todesopfern und rund 20 000 Menschen, die vor der Gewalt geflüchtet sind;
  • der islamistische Anschlag auf die Kathedrale von Jolo im Süden der Philippinen mit 20 Getöteten und rund 90 Verletzten Ende Januar;
  • Angriffe von Angehörigen des mehrheitlich muslimischen Stammes Nomadenstammes der Fulani auf christliche Dorfbewohner im nigerianischen Bundesstaat Kaduna Mitte März mit über 130 Toten;
  • Übergriffe extremistischer Hindu-Nationalisten auf eine katholische Schule im indischen Bundesstaat Tamil Nadu Ende März, bei der es zu einer regelrechten Jagd auf die dort tätigen Ordensfrauen kam.
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Kirche Kultur und Gesellschaft

Meuchelmord: vorsätzliche, heimliche, hinterhältige Tötung von Menschen

Länder unter Schock, wenn Verbrecher Waffen gegen Religionen strecken

Valence Mendis, Bishop of Chilaw, Sri Lanka, May 2010

Das ganze Land steht unter Schock. Es ist eine Tragödie.“ So beschreibt Bischof Warnakulasurya Wadumestrige Devasritha Valence Mendis im Gespräch mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk «Kirche in Not» die Situation nach den Bombenanschlägen auf Kirchen und Hotels am Ostersonntag in Sri Lanka. Mendis ist Bischof von Chilaw, das 80 km nördlich der Hauptstadt Colombo an der Westküste des südasiatischen Inselstaates liegt. Nur rund 50 km sind es von Chilaw bis nach Negombo. Die dortige katholische Kirche „St. Sebastian“ ist einer der drei Orte, in denen während der Ostermesse Selbstmordattentäter Sprengsätze zündeten. Dies geschah nahezu zeitgleich auch in der St.-Antoniuskirche in Colombo, einem beliebten Wallfahrtsort, sowie im 250 km entfernten Batticaloa, wo es die protestantische Zinskirche traf. „Die drei Kirchen waren voll von Gläubigen, schliesslich war es Ostersonntag“, erklärte Bischof Mendis. In den Kirchen wurden die meisten Menschen getötet. Hinzu kommen die Opfer bei weiteren Sprengstoffanschlägen in drei Hotels in der Hauptstadt. Laut Polizeiangaben ist die Zahl der Toten auf mindestens 310 Menschen gestiegen. Ungefähr 500 Menschen wurden verletzt.

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Kirche

Terrormiliz erklärt christlichen Kopten den Krieg

Pfarrer Kamil Samaan aus Ägypten besucht vom 23. bis 31. März 2019 die Schweiz

www.kirche-in-not.ch
Demonstrierende nach den Übergriffen bei der Markuskathedrale in Kairo, Sonntag 7. April 2013

Pfarrer Kamil Samaan aus Ägypten feiert in verschiedenen Pfarreien Gottesdienste und hält Vorträge über die Lage der Christen in Ägypten. Das Land am Nil erlebte in den vergangenen Jahren eine Zeit des Umbruchs und der Unsicherheit. Christen wurden oft Opfer wegen ihres Glaubens. Das Christentum war im Gebiet des heutigen Ägyptens vor der Islamisierung im 7. Jahrhundert die dominierende Religion. Der Evangelist Markus soll um das Jahr 50 in Ägypten missioniert haben. Heute bezeichnen sich je nach Quellen zwischen 6 und 12 Prozent der Bevölkerung Ägyptens als Christen. Die meisten Christen gehören zur koptisch-orthodoxen Kirche, der ein Papst vorsteht. Seit dem Jahr 2012 ist dies Tawadros II. Die römisch-katholischen Christen machen weniger als ein Prozent der Bevölkerung aus.

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Kirche Kultur und Gesellschaft

Wiederaufbau christlicher Häuser im syrischen Homs

Kirchenführer und katholische Hilfsorganisation haben Aktionsplan vereinbart

www.kirche-in-not.ch
Die unterzeichneten Parteien des Vertrags vom 13.02.2019 in Homs, Syrien

Ein Aktionsplan, der es Tausenden von Christen ermöglichen soll, in ihre Häuser in der syrischen Stadt Homs zurückzukehren, wurde unter Beteiligung von Kirchenführern und einer bedeutenden katholischen Hilfsorganisation vereinbart. Bei diesem Treffen in Homs unterzeichneten die Führer von fünf Kirchengemeinden die «Homs-Wiederaufbau-Komitee-Vereinbarung», nach der das katholische Hilfswerk «Kirche in Not», als Teil der ersten Phase des Plans, 300 Häuser wieder instandsetzen wird. In einer zweiten Phase sollen weitere 980 Häuser wiederaufgebaut werden: 80 von Angehörigen der melkitisch griechisch-katholischen Gemeinde, 600 von Angehörigen der griechisch-orthodoxen Gemeinde und 300 Häuser, die syrisch-orthodoxen Familien gehören. «Kirche in Not» wird einen Teil dieses Projektes unterstützen.

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Kirche Kultur und Gesellschaft

Vater sieht Tochter als echte Jüngerin Jesu

Über 2000 Menschen werden in Nigeria von Boko Haram gefangen gehalten

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Die 15-jährige Leah Sharibu vor ihrer Entführung durch Boko Haram

Die Mutter von Leah Sharibu, einem nigerianischen Mädchen, das von Boko Haram seit etwa zehn Monaten gefangen gehalten wird, bittet die Weltgemeinschaft: “Hört nicht auf, für sie zu beten, bis sie zurückkommt.” Die 15jährige Leah wurde zusammen mit 110 Mitschülerinnen entführt, als Boko Haram am 19. Februar 2018 ein Internat in Dapchi, in der Diözese Maidiguri im Nordosten von Nigeria, überfiel. Einen Monat später starben einige der Mädchen in der Gefangenschaft und die übrigen wurden befreit, mit Ausnahme von Leah. Diejenigen, die befreit wurden, berichteten, dass Leah die einzige Christin der Gruppe war und die Terroristen sie zwingen wollten, zum Islam zu konvertieren, sie sich jedoch geweigert hatte.