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Apostelgeschichte Kirche

Katechesen von Papst Franziskus zur Apostelgeschichte

Die Reihe «Apostelgeschichte» wird im Rahmen der Generalaudienzen zusammengefasst

Am 29. Mai 2019 begann Papst Franziskus eine neue Katechesereihe, die uns durch die Apostelgeschichte führen soll. Dieses Buch der Bibel, das vom Evangelisten Lukas geschrieben wurde, berichtet uns von der Reise – von einer Reise: Aber von welcher Reise? Von der Reise des Evangeliums in die Welt, und es zeigt uns die wunderbare Verbindung zwischen dem Wort Gottes und dem Heiligen Geist, die die Zeit der Evangelisierung einläutet. Die Hauptakteure der Apostelgeschichte sind ein lebendiges und wirkkräftiges »Paar«: das Wort Gottes und der Heilige Geist. Gott »sendet seinen Spruch zur Erde« und »in Eile läuft sein Wort dahin«, heißt es im Psalm 147,15. Das Wort Gottes läuft, es ist dynamisch, es bewässert jeden Boden, auf den es fällt. Und was ist seine Kraft? Der heilige Lukas sagt uns, dass das menschliche Wort nicht durch die Rhetorik, die Kunst des schönen Redens, wirkkräftig wird, sondern durch den Heiligen Geist, der die »dynamis« Gottes ist: die Dynamik Gottes, seine Kraft, die die Macht hat, das Wort zu reinigen, es zur Lebensspenderin zu machen.

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Kirche Unterscheidung der Geister

Es ist die Stunde der Klarheit und der Konsequenzen!

Acies Ordinata vom 18. Januar 2020 in München

An der Kundgebung vom 18. Januar 2020 in München nahm auch Erzbischof Carlo Maria Viganò, der ehemalige Nuntius des Vatikans in den USA, teil

Wohin steuert die Deutsche Bischofskonferenz? Was werden die Konsequenzen des „synodalen Weges“ im Leben der Kirche sein, den Kardinal Reinhard Marx am 1. Dezember 2019 im Münchner Liebfrauendom eröffnet hat?

Wenn wir die ideologischen Überzeugungen und die öffentlichen Stellungnahmen von vielen deutschen Bischöfen bedenken, haben wir diesbezüglich keine Zweifel: das Ergebnis des „synodalen Weges“ kann nichts anderes sein als die Gründung einer von Rom getrennten Kirche.

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Kirche

IS-Terroristen drohten Weihbischof Warduni zu entführen und zu töten

Dankesworte von Weihbischof Shlemon Warduni aus Bagdad für Gottesdienste und Predigten in Luzern

Weihbischof Warduni besucht Luzern

Am Wochenende des 26./27. Oktobers 2019 gedachte das internationale katholische Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» der diskriminierten, bedrängten und verfolgten Christen in aller Welt. Aus diesem Anlass wurden in Luzern Gottesdienste gefeiert, in denen der irakische Weihbischof Shlemon Warduni auf die Situation der Christen im Irak einging. Die Predigten des Gastes aus Bagdad berührten die Gottesdienstbesucher sehr, da ein Mann vor ihnen stand, der dem Tod selbst schon ins Auge blickte, nur weil er Christ war. Terroristen drohten den Weihbischof zu entführen und zu töten. Dies trat zum Glück nicht ein.

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Kirche Kultur und Gesellschaft

13. Nationaler Gedenktag für weltweit bedrängte und verfolgte Christen

Weihbischof Shlemon Warundi aus Bagdad, Irak, feiert am 26./27. Oktober 2019 in Luzern mit uns die Gottesdienste

Weihbischof Shlemon Warduni

Am Wochenende des 26 und /27. Oktobers 2019 gedenkt das internationale katholische Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» der diskriminierten, bedrängten und verfolgten Christen in aller Welt. Aus diesem Anlass werden in der Stadt Luzern Gottesdienste gefeiert, wo der irakische Weihbischof der Shlemon Warduni auf den Kreuzweg der Christen im Irak eingehen wird. In der Pfarrei St. Leodegar in Luzern wirkt Weihbischof Warduni an den Gedenkgottesdiensten mit. Heilige Messen werden am Samstagabend, 26. Oktober, um 17.15 Uhr und am Sonntag, 27. Oktober, um 08.30 und 11.00 Uhr gefeiert. Der Gast aus Bagdad hält jeweils die Predigt. Zusätzlich hält der Weihbischof am Adoray-Lobpreis um 19.30 Uhr in der Leonhardskapelle einen kurzen Impuls. Shlemon Warduni wirkt seit vielen Jahren als Weihbischof in Bagdad.

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Kirche Kultur und Gesellschaft

Steht Auslöschung des Christentums in Ursprungsregion bevor?

Internationale Staatengemeinschaft wegen Türkei-Offensive in Syrien stark gefordert

Father Francois Mourad and Archbishop Jacques Behnan Hindo celebrating holy mass

Die Entscheidung von US-Präsident Trump, seine Truppen aus dem Nordosten Syriens abzuziehen, hat eine Reihe von Ereignissen in Gang gesetzt, von denen die türkische Offensive nur ein erstes Fanal sein könnte. Verlierer aber werden nicht nur die Kurden sein. Jacques Behnan Hindo, der emeritierte syrisch-katholische Erzbischof von Hassaké-Nisibi: „Es war nicht klug, den Truppenabzug einzuleiten. Es war klar, dass den Kurden niemand helfen würde. Jetzt werden sie alles verlieren, wie es bereits in Afrin geschehen ist.“ In einem Gespräch mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» macht er sich keine Hoffnung, was die jüngste Invasion der Türkei im Nordosten Syriens angeht.

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Kirche

Katechesen von Papst Franziskus über das Vater unser

Die Reihe «Vater unser» wird im Rahmen der Generalaudienzen zusammengefasst

L'Osservatore Romano
Generalaudienz mit Papst Franziskus am 5. Dezember 2018

„Jesus betete einmal an einem Ort; und als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie schon Johannes seine Jünger beten gelehrt hat“ (Lk 11,1). Als Antwort auf diese Bitte vertraut Jesus seinen Jüngern und seiner Kirche das christliche Grundgebet an. Der hl. Lukas gibt eine kurze Fassung mit fünf Bitten [Vgl. Lk 11,2–4], der hl. Matthäus eine ausführlichere mit sieben Bitten [Vgl. Mt 6,9–13]. Die liturgische Überlieferung der Kirche hat die Fassung des hl. Matthäus beibehalten. [aus dem Röm.-kath. Katechismus 2759]

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name,
dein Reich komme,
dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Amen.

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Allgemein Unterscheidung der Geister Wissenschaft und Ethik

Ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau berechtigt?

Wackelkandidat „gleich“ für Begriffe, die beliebig auf alle Seiten kippen können

Im Philosophie-Unterricht habe ich vor etlichen Jahren mal vom Kontradiktionsprinzip gehört (Gion Darms: Von der Philosophie fürs Leben lernen. Herausgeber: Peter Steinegger, Carl J. Wiget, Stefan Pfyl, Franz Xaver von Weber, 2012, S. 162-163.) Ein Seinsprinzip also, welches besagt: «Das Gleiche kann unter demselben Gesichtspunkt nicht zugleich sein und nicht sein.»  Ich verlasse mich hier auf diese Definition, weil sie vom grössten Philosophen aller Zeiten stammt, nämlich vom hl. Thomas von Aquin.

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Kirche

Über den Ruf zur Heiligkeit in der Welt von heute

Nachsynodales Apostolisches Schreiben «Gaudete et Exsultate» von Papst Franziskus

L'Osservatore RomanoIm Vatikan wurde am 9. April 2018 das Apostolische Schreiben „Gaudete et Exsultate“ von Papst Franziskus veröffentlicht:

1. »Freut euch und jubelt« (Mt 5,12), sagt Jesus denen, die um seinetwillen verfolgt oder gedemütigt werden. Der Herr fordert alles; was er dafür anbietet, ist wahres Leben, das Glück, für das wir geschaffen wurden. Er will, dass wir heilig sind, und erwartet mehr von uns, als dass wir uns mit einer mittelmäßigen, verwässerten, flüchtigen Existenz zufriedengeben. Der Ruf zur Heiligkeit ist nämlich von den ersten Seiten der Bibel an auf verschiedene Weise präsent. So erging die Aufforderung des Herrn an Abraham: »Geh vor mir und sei untadelig!« (Gen 17,1).

2. Es soll hier nicht um eine Abhandlung über die Heiligkeit gehen, mit vielen Definitionen und Unterscheidungen, die dieses wichtige Thema bereichern könnten, oder mit Analysen, die über die Mittel der Heiligung anzustellen wären. Mein bescheidenes Ziel ist es, den Ruf zur Heiligkeit einmal mehr zum Klingen zu bringen und zu versuchen, ihn im gegenwärtigen Kontext mit seinen Risiken, Herausforderungen und Chancen Gestalt annehmen zu lassen. Denn der Herr hat jeden von uns erwählt, damit wir in der Liebe »heilig und untadelig leben vor ihm« (Eph 1,4). …

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Kirche Kultur und Gesellschaft

Sieben Jahre Krieg in Syrien und kein Ende

Interview von «Kirche in Not» mit dem maronitischen Bischof Antoine Chbeir

http://www.kirche-in-not.ch
Der maronitische Bischof Antoine Chbeir

Der Alltag der Menschen im syrischen Tartus gestaltet sich weiterhin sehr schwierig – und dies in einer von der Regierung kontrollierten Region, weit weg von den Bombenangriffen auf Damaskus. Nach siebenjährigem, bewaffnetem Konflikt ist die Lage kritisch, so der maronitische Bischof Antoine Chbeir gegenüber einer Delegation des Hilfswerks «Kirche in Not», die zurzeit Syrien und mehrere Seelsorge- und Nothilfe-Projekte besucht. Das folgende Interview wurde von «Kirche in Not» herausgegeben und freundlicherweise der Redaktion zur Verfügung gestellt.

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Allgemein Kirche Kultur und Gesellschaft Wissenschaft und Ethik

Öffnung der Ehe ist Phantasma und widerspricht ihrer Wesenheit

Familie ist keine Erfindung für Homos: Wer will denn jetzt wieder mit Gewalt eine Beugung der Menschennatur?

http://www.demofueralle.de
Das Symposium des ‚Aktionsbündnisses für Ehe und Familie – Demo für alle’ sowie CitizenGO konnte nur unter dem Schutz starker Polizeikräfte abgehalten werden

Am 20. Januar 2018 fand in Kelsterbach bei Frankfurt ein Symposium des «Aktionsbündnisses für Ehe und Familie – Demo für alle» sowie CitizenGO statt. Die Veranstaltung konnte nur unter Polizeischutz  abgehalten werden. Mit mehreren Hundertschaften musste die hessische Polizei das Grundrecht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit absichern und somit gewährleisten. Das Frankfurter Gegen-„Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt“ hatte für den Symposiumstag zu einer „Demo der Vielfalt und Liebe“ in der Innenstadt mobilisiert. Wegen der Geheimhaltung des Tagungsorts planten sie zusätzlich einen kurzfristig angesetzten „spontanen Demolauf“ am Veranstaltungstag.