Glaube und Opfer grosszügiger Wohltäter weltweit versetzen Berge

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Jahresbericht 2018 von «Kirche in Not (ACN)» mit Spenden von über 111 Mio. Euro

Bischof Laurent Dabiré und Ordensschwestern der Gemeinschaft Sainte Marie de Torfou, Burkina Faso

Die Gesamtsumme der Spenden, die im Jahr 2018 «Kirche in Not» in den 23 Nationalbüros und dem Hauptsitz des Hilfswerks eingenommen wurden, beträgt 124.4 Mio. Schweizer Franken (111,1 Mio. Euro) für die notleidende, unterdrückte und verfolgte Kirche auf der ganzen Welt. Dank dieser Einnahmen, die aus privaten Spenden der über 330 000 Wohltäter von «Kirche in Not (ACN)» aus verschiedenen Ländern stammen, konnten 5019 Projekte in 139 Ländern finanziert werden. “Wir sind tief bewegt von der Grosszügigkeit unserer Wohltäter auf der ganzen Welt“, erklärte Thomas Heine Geldern, Exekutivpräsident des Werkes, bei der Vorstellung des Jahresberichts.

„Ihr Opfer und ihr Glaube haben wieder Berge versetzt!“

Thomas Heine Geldern, Exekutivpräsident von «Kirche in Not ACN»
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Kamerun in Zentralafrika ist sehr trocken und extrem arm

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Bischof Yaouda Hourgo, Bistums Yagoua, weilt vom 22. bis 23. Juni 2019 in Bern

Bischof Yaouda Hourgo, Vorsteher des Bistums Yagoua, weilt am Wochenende des 22./23. Junis 2019 auf Einladung von «Kirche in Not (ACN)» in Bern. In der Paroisse catholique de langue française wird er in seinen Predigten auf die Situation der katholischen Kirche in Kamerun eingehen.

Bischof Yaouda Hourgo, Bistum Yagoua, Kamerun

Barthélemy Yaouda Hourgo, geboren 1964 in Mayo-Ouldémé (Tokombéré), wurde 2008 zum Bischof des Bistums Yagoua geweiht. Das Bistum liegt im Norden Kameruns, wo es sehr trocken ist. Die Mehrheit der Bewohner sind extren arm. Von den rund 1.2 Mio. Bewohnern des Bistums bezeichnen sich 87.000 als Katholiken. Die Diözese Yagoua hat eine Ausdehnung von 22.062 km² (die Hälfte der Schweiz) und sie umfasst 25 Pfarreien. Nebst der Trockenheit setzt den Menschen auch die radikalislamische Terroristengruppe Boko Haram zu. Die Terroristen operieren hauptsächlich in Nigeria, aber vor einigen Monaten kamen über 40‘000 Menschen aus Nigeria nach Kamerun. Die Flüchtlinge suchten Schutz vor den Kämpfern Boko Harams – doch die zusätzlichen Menschen stellt die lokale Bevölkerung wegen den wenig vorhandenen Ressourcen vor zusätzliche Herausforderungen. Die katholische Kirche steht den Armen und Verfolgten so gut wie möglich bei.

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Im Kampf gegen Armut, Korruption und für soziale Gerechtigkeit

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Oblaten-Pater Miguel Fritz besucht vom 23.-26. Mai 2019 die Schweiz

Auf Einladung von «Kirche in Not» besucht der aus Deutschland stammende Oblaten-Pater Miguel Fritz die Schweiz. In verschiedenen Pfarreien feiert er vom 23.-26. Mai 2019 Gottesdienste und hält Vorträge über sein Wirken als Seelsorger in Paraguay. Er war in der Vergangenheit auch Generalvikar im Vikariat Pilcomayo, nahm Lehrtätigkeiten auf Spanisch und Guaraní an und war lange Zeit Seelsorger beim Volk der Nivaclé-Indios. Paraguay gilt als eines der ärmsten und korruptesten Länder Lateinamerikas. Kinder und Jugendliche werden vor allem auf dem Land zu wenig schulisch gebildet, jedes fünfte Kind verrichtet Kinderarbeit. Nur knapp jedes zweite Kind, das eine Schule besucht, erlangt einen Schulabschluss. In einem solchen Umfeld ist das Herausbilden einer Zivilgesellschaft schwierig. Die herrschende Elite hat kein Interesse, etwas daran zu ändern. Die katholische Kirche versucht mit ihren vielen Bildungseinrichtungen – auch in den entlegensten Regionen – möglichst vielen Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen. Auf Einladung von «Kirche in Not» besucht der aus Deutschland stammende Oblaten-Pater Miguel Fritz die Schweiz. In verschiedenen Pfarreien feiert er vom 23.-26. Mai 2019 Gottesdienste und hält Vorträge über sein Wirken als Seelsorger in Paraguay. Er war in der Vergangenheit auch Generalvikar im Vikariat Pilcomayo, nahm Lehrtätigkeiten auf Spanisch und Guaraní an und war lange Zeit Seelsorger beim Volk der Nivaclé-Indios.

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Macht um jeden Preis ist moralisch inakzeptabel

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Venezuelas Bischöfe stellen sich gegen Präsident Maduro

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Ein umstrittenes Wahlkampfplakat 2017 für Präsidentschaftskandidaten Maduro

Die Venezolanische Bischofskonferenz hat zu Beginn der zweiten Amtszeit von Nicolás Maduro schwere Kritik am umstrittenen Präsidenten geübt. Seine erneute Präsidentschaft sei illegitim. „Sie öffnet der Nichtanerkennung der Regierung Tür und Tor, weil sie einer demokratischen Grundlage (…) entbehrt“, schreiben die Bischöfe in einer gemeinsamen Erklärung, die dem Hilfswerk «Kirche in Not» vorliegt. Auch die vorgezogenen Präsidentschaftswahlen Ende Mai 2018 und die von Maduro installierte Verfassungsgebende Versammlung seien unrechtmässig gewesen, erklärten die Bischöfe weiter: Sie wiederholten ihre fundamentale Kritik am gesamten Regierungssystem: „Wir leben faktisch in einem Regime, das die in der Verfassung grundgelegten Rechte oder die Prinzipien der Menschenwürde nicht achtet.“

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Gute Politik steht im Dienste des Friedens

LÔsservatore Romano

Botschaft von Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages am 1. Januar 2019

L'Osservatore Romano
Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 19. Dezember 2018

1. „Friede diesem Haus!“

Als Jesus seine Jünger aussandte, sagte er zu ihnen: »Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Sohn des Friedens wohnt, wird euer Friede auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren« (Lk 10,5-6). Frieden zu bringen steht im Mittelpunkt der Sendung der Jünger Christi. Und dieses Angebot richtet sich an alle, Männer und Frauen, die inmitten der Dramen und Gewalttaten der Menschheitsgeschichte auf Frieden hoffen.1 Das „Haus“, von dem Jesus spricht, ist jede Familie, jede Gemeinschaft, jedes Land, jeder Kontinent, mit der jeweiligen Einzigartigkeit und Geschichte; gemeint ist insbesondere jeder Mensch, ohne Unterschiede und Diskriminierungen. Es geht dabei auch um unser „gemeinsames Haus“, um den Planeten, den Gott uns als Lebensraum zugewiesen hat und für den wir achtsam Sorge tragen sollen. So soll dies auch mein Wunsch zu Beginn des neuen Jahres sein: „Friede diesem Haus!“

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Viele Rumänen bezeugten den Glauben mit ihrem Blut

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Monsignore László Wonerth besucht vom 1. bis 10. Juni 2018 die Schweiz

Bild: http://www.kirche-in-not.ch
Msgr. László Wonerth aus Rumänien

Msgr. Wonerth machte seine eigenen Erfahrungen mit dem Kommunismus, aber heute stellen die fehlenden Finanzen in der Kirche Rumäniens eine grosse Herausforderung dar. Manchmal haben wir den Eindruck, dass unser Glaube matt und im Alltag bedeutungslos ist. In manchen Ländern aber entscheidet die Glaubenszugehörigkeit über Leben und Tod. Bis vor 25 Jahren erlebten auch viele Christen in Osteuropa Verfolgung, so auch in Rumänien.

Als Papst Johannes Paul II. zehn Jahre nach dem Zusammenbruch des Kommunismus nach Rumänien reiste, sagte er bei einer Ansprache:

„Euer Vaterland hat in diesem Jahrhundert, das sich seinem Ende zuneigt, die Schrecken harter totalitärer Regierungssysteme erfahren und in seinem Leid das Schicksal vieler anderer Länder geteilt.“ „Viele Rumänen bezeugten den Glauben mit ihrem Blut“ weiterlesen

Glaube, Tatkraft, heitere Gelassenheit und Gottvertrauen

http://www.acn-intl.org/

Neuer geschäftsführender Präsident der Päpstlichen Stiftung «Kirche in Not (ACN)» International

http://www.acn-intl.org/Der neue geschäftsführende Präsident von «Kirche in Not International» ACN hat seine künftige Tätigkeit unter dasselbe Kontinuitätszeichen wie sein Vorgänger Johannes Freiherr Heereman von Zuydtwyck gestellt: der Glaube, die Tatkraft, die heitere Gelassenheit und das Gottvertrauen. Beim Festakt dessen Verabschiedung und zu seiner eigenen Einführung sagte Heine-Geldern in Königstein, dem Sitz des Generalsekretariats des Hilfswerkes, dieses Kontinuitätszeichen, das seinen Vorgänger ausgezeichnet habe, sei für ihn ebenso Vorbild wie Richtschnur für den Führungsstil des päpstlichen Hilfswerkes. Der Österreicher ist nach seiner Promotion zum Doktor der Jurisprudenz an der Universität Wien und der Ausbildung zum «Master of Business Administration» (MBA) am weltbekannten Institut Européen d’Administration des Affaires (INSEAD) in Fontainebleau bei Paris fast vierzig Jahre in mehreren Vorständen und Aufsichtsräten vor allem der Papierindustrie tätig gewesen.  „Glaube, Tatkraft, heitere Gelassenheit und Gottvertrauen“ weiterlesen

Kleine christliche Herde in grosser islamischen Republik

Msgr. Martin Happe, Bischof von Mauretanien, besucht zwischen dem 13. und 22. April 2018 die Schweiz

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Die Kirche von Rosso, Mauretanien

Der deutschstämmige Martin Happe wirkt seit 1995 als Vorsitzender des einzigen Bistums in der Islamischen Republik Mauretanien. Dort bekennen sich 99.5 Prozent der Bevölkerung zum Islam, wogegen nur etwa 5000 Katholiken in sechs Pfarreien leben. Zusammen mit dem Bischof kümmern sich dreizehn Priester und 44 Ordensangehörige um die Gläubigen. Die römisch-katholische Kirche engagiert sich stark in sozialen und karitativen Projekten, in Kindergärten, in Ausbildungsstätten für Strassenkinder und für alleinerziehende Mütter. Der kleinen christlichen „Herde“ gehören vorwiegend Ausländer an, sogenannte Gastarbeiter aus Europa, Südamerika oder aus afrikanischen Nachbarstaaten. „Kleine christliche Herde in grosser islamischen Republik“ weiterlesen

Öffnung der Ehe ist Phantasma und widerspricht ihrer Wesenheit

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Familie ist keine Erfindung für Homos: Wer will denn jetzt wieder mit Gewalt eine Beugung der Menschennatur?

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Das Symposium des ‚Aktionsbündnisses für Ehe und Familie – Demo für alle’ sowie CitizenGO konnte nur unter dem Schutz starker Polizeikräfte abgehalten werden

Am 20. Januar 2018 fand in Kelsterbach bei Frankfurt ein Symposium des «Aktionsbündnisses für Ehe und Familie – Demo für alle» sowie CitizenGO statt. Die Veranstaltung konnte nur unter Polizeischutz  abgehalten werden. Mit mehreren Hundertschaften musste die hessische Polizei das Grundrecht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit absichern und somit gewährleisten. Das Frankfurter Gegen-„Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt“ hatte für den Symposiumstag zu einer „Demo der Vielfalt und Liebe“ in der Innenstadt mobilisiert. Wegen der Geheimhaltung des Tagungsorts planten sie zusätzlich einen kurzfristig angesetzten „spontanen Demolauf“ am Veranstaltungstag. „Öffnung der Ehe ist Phantasma und widerspricht ihrer Wesenheit“ weiterlesen

Seid die Apostel des neuen Jahrtausends!

Kurs zum Katechisten für die Evangelisation in Zusammenarbeit mit Radio Horeb

http://www.horeb.orgDer Ausspruch „Seid die Apostel des neuen Jahrtausends!“ stammt von keinem Geringeren als vom hl Johannes Paul II. Damit hat er uns alle aufgefordert, dort, wo wir sind und leben, Zeugen Christi zu sein.  Durch Taufe und Firmung sind wir alle berufen und verpflichtet zum Apostolat. Aber oft fühlt man sich dem nicht gewachsen. Wie kann man Rede und Antwort stehen, wenn man nach dem Glauben gefragt wird oder wenn der Glaube angegriffen wird? In einer Radiosendung von Radio Horeb wurde das neue Projekt „Evangelisationskurs“ vorgestellt, ein Projekt des Hauses St. Ulrich in Hochaltingen, Bistum Augsburg, in Zusammenarbeit mit Radio Horeb. Ein Kurs mit dem Ziel, dass wir als Jünger Christi leben können und dazu das nötige Rüstzeug erlangen. In der Radiosendung wirken mit die Verantwortlichen aus dem Haus St. Ulrich, Pater Hans Buob, und Barbara Huber aus Hochaltingen und aus Brixen Dr. Peter Egger. „Seid die Apostel des neuen Jahrtausends!“ weiterlesen