Zusammenfassung und Highlight In diesem Vortrag geht es um die Berufung der Frau im Lichte der Dreifaltigkeit und wie die Bibel Frauen oft mit Attributen beschreibt, die sonst für Gott und den Heiligen Geist verwendet werden. Die unterschiedliche Polarität von Mann und Frau spiegelt also die Beziehung zwischen Christus und seiner Kirche wider. (ChatGPT for… Continue reading Die Berufung der Frau im Lichte der Dreifaltigkeit
Schlagwort: Begriff
In der Lehre vom Begriff ist das Begreifen die erste Tätigkeit des Verstandes. Wir können es definieren als den Akt, durch welchen der Verstand die Wesenheit eines Dinges erfasst, ohne davon etwas zu bejahen oder zu verneinen. Im Unterschied zum Urteilen haben wir es bei der Denktätigkeit des Begreifens mit einem einfachen oder blossen Erfassen der Wesenheit eines Dinges zu tun, das heisst, hier wird über das Objekt, das wir erfassen, noch keine Aussage gemacht, vor allem keine Aussage über dessen wirkliche Existenz. Deshalb wird das Begreifen in der Sprache der Schule simplex apprehensio, einfache Erfassung, genannt.
Zum Wesen des Begriffs gehört, dass der Verstand in seiner ersten Tätigkeit, dem Begreifen, den Begriff bildet, der das einfachste Element des Denkens darstellt. Wir können vom Begriff (oft auch Idee genannt) folgende Definition geben: Der Begriff ist das vom Verstand ausgeprägte, geistige Erkenntnisbild, worin der Verstand die Wesenheit eines Dinges erfasst. Das Erkenntnisbild ist ein Mittel zum Erkennen. Es verbindet Subjekt und Objekt miteinander und stellt dieses im Subjekt dar. Der Begriff ist ein geistiges Erkenntnisbild. Dadurch unterscheidet er sich vom Phantasiebild (phantasma), das sinnlicher Natur ist. Der Begriff ist ein vom Verstand ausgeprägtes Erkenntnisbild. Die Sinne bilden keine Begriffe.
Im Begriff erfasst der Verstand die Wesenheit (oder das Wesen) eines Dinges, die sogenannte Washeit (quidditas): das, was der Frage «Was ist das?» als Antwort entspricht, zum Beispiel: Das ist ein Tier. Der Begriffsinhalt wird durch Abstraktion gewonnen: Der Verstand löst aus den Einzeldingen die Wesenheit los (= positive Abstraktion: etwas abstrahieren), indem er von den individuellen Merkmalen, von den Akzidentien, absieht (= negative Abstraktion: von etwas abstrahieren). In dieser Weise abstrahiert er beispielsweise aus den einzelnen Menschen die Wesenheit „vernunftbegabtes Sinnenwesen“, indem er Eigenschaften wie Grösse, Hautfarbe, Geschlecht, Alter usw. ausser Betracht lässt. Der Begriff enthält somit nur die vielen Dingen gemeinsame Wesenheit und sieht von den individuellen Merkmalen ab. Deshalb kann er von einer Vielheit von Dingen ausgesagt werden, zum Beispiel «vernunftbegabtes Sinnenwesen» von allen menschlichen Individuen.
Unter dem Begriffsinhalt verstehen wir die Gesamtheit der Merkmale, die einen Begriff ausmachen (z.B. beim Begriff „Mensch“ die Merkmale Substanz = in sich existierendes Wesen, körperlich, belebt, sinnbegabt, vernunftbegabt bzw. vernunftbegabtes Sinnenwesen). Als Begriffsumfang bezeichnen wir die Gesamtheit der Träger, denen ein Begriff zukommt (beim Begriff „Mensch“ alle menschlichen Individuen). Zwischen Begriffsinhalt und Begriffsumfang besteht folgende Beziehung: Je grösser der Begriffsinhalt ist, desto kleiner ist der Begriffsumfang und umgekehrt. Anders formuliert: Begriffsinhalt und Begriffsumfang stehen zueinander im umgekehrten Verhältnis.
Aus dem Buch „Von der Philosophie fürs Leben lernen“, Kapitel „Das Wesen des Begriffs“, Seite 40 ff, Dr. Gion Darms, 2012
Frauen im Christentum
Vortrag von Frau Prof. Dr. Gerl-Falkovitz Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz ist Philosophin, Sprach- und Politikwissenschaftlerin. Sie arbeitete als Studienleiterin auf der Burg Rothenfels und lehrte als Privatdozentin an den Universitäten in München, Bayreuth, Tübingen und Eichstätt. Später wurde sie als Professorin für Philosophie an die Pädagogische Hochschule Weingarten berufen. 1993-2011 war sie Inhaberin des Lehrstuhls… Continue reading Frauen im Christentum
Das innere Leiden Christi, Teil 4
Geistliche Tage mit Pater Hans Buob, SAC, St. Ulrich Hochaltingen In diesem Video spricht Pater Hans Buob SAC darüber, wie wir das innere Leiden Christi und sein Opfer für uns persönlich erfassen können. Er betont, dass jeder Mensch für Gott einzigartig und bedeutend ist, daher gilt das Opfer Jesu auch jedem persönlich. Buob erläutert, dass die… Continue reading Das innere Leiden Christi, Teil 4
Das innere Leiden Christi, Teil 3
Geistliche Tage mit Pater Hans Buob, SAC, St. Ulrich Hochaltingen Pater Hans Buob spricht in diesem Teil seiner Predigt über die Stationen des Kreuzwegs und das innere Leiden Christi. Sie konzentrieren sich auf die Szene im Prätorium, wo Jesus von Soldaten verspottet wird. Sie kleiden ihn in einen Purpurmantel, einen Dornenkranz und schlagen ihn auf den… Continue reading Das innere Leiden Christi, Teil 3
Das innere Leiden Christi, Teil 2
Geistliche Tage mit Pater Hans Buob, SAC, St. Ulrich Hochaltingen Im zweiten Teil des Vortrags “Das innere Leiden Christi” von Pater Hans Buob SAC wird betont, dass ein tieferes Verständnis des Leidens Christi und der Erlösung nicht allein durch den Verstand zu erfassen ist, sondern vielmehr durch Stille und Betrachtung innerlich erkundet werden muss. Es geht… Continue reading Das innere Leiden Christi, Teil 2
Das innere Leiden Christi, Teil 1
Geistliche Tage mit Pater Hans Buob, SAC, St. Ulrich Hochaltingen Pater Hans Buob SAC lädt dazu ein, sich in die Betrachtung des inneren Leidens von Christus hineinzufühlen, da wir oft nur das äußere Leiden betrachten. Er fordert dazu auf, Zeit in der Tiefe zu verbringen, um das Innere Leiden von Christus zu verstehen, und schlägt… Continue reading Das innere Leiden Christi, Teil 1
Was ist ein authentisches, theologisches Argument? – Teil 4
Vortrag von Univ.-Prof. em. DDr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Philosophin, Sprach- und Politikwissenschaftlerin bei einer Veranstaltung der Medienakademie für katholische Apologetik (MAKA) ZUSAMMENFASSUNG VON Chrome-Plugin «CHATGPT for YouTube» (EIN EXPERIMENT): Der vierte und letzte Teil des Vortrags von Hanna Barbara Gerl-Falkovitz beschäftigt sich mit der Frage, ob die Inkarnation Jesu rational vermittelt werden kann. Sie argumentiert, dass… Continue reading Was ist ein authentisches, theologisches Argument? – Teil 4
«SEID DIE APOSTEL DES NEUEN JAHRTAUSENDS!»
Kurs zum Katechisten für die Evangelisation in Zusammenarbeit mit Radio Horeb Der Ausspruch «Seid die Apostel des neuen Jahrtausends!» stammt von keinem Geringeren als vom hl Johannes Paul II. Damit hat er uns alle aufgefordert, dort, wo wir sind und leben, Zeugen Christi zu sein. Durch Taufe und Firmung sind wir alle berufen und verpflichtet… Continue reading «SEID DIE APOSTEL DES NEUEN JAHRTAUSENDS!»
Was ist ein authentisches, theologisches Argument? – Teil 3
Vortrag von Univ.-Prof. em. DDr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Philosophin, Sprach- und Politikwissenschaftlerin bei einer Veranstaltung der Medienakademie für katholische Apologetik (MAKA) ZUSAMMENFASSUNG VON Chrome-Plugin «CHATGPT for YouTube (EIN EXPERIMENT): In diesem Video geht es um das Thema der Wahrheit im Bereich des Glaubens und die Authentizität des Sprechers. Es wird betont, dass es nicht nur körperlichen,… Continue reading Was ist ein authentisches, theologisches Argument? – Teil 3
Was ist ein authentisches, theologisches Argument? – Teil 2
Vortrag von Univ.-Prof. em. DDr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Philosophin, Sprach- und Politikwissenschaftlerin bei einer Veranstaltung der Medienakademie für katholische Apologetik (MAKA) ZUSAMMENFASSUNG VON CHATGPT MÄRZ 23 IN 20 SÄTZEN(EIN EXPERIMENT): In Teil 2 des Videos «Was ist ein authentisches, theologisches Argument?» setzt sich Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz weiter mit dem Thema auseinander. Sie betont erneut, dass ein theologisches… Continue reading Was ist ein authentisches, theologisches Argument? – Teil 2