Angesichts der Eskalation im Libanon verstärkt das internationale katholische Hilfswerk Kirche in Not (ACN) seine Unterstützung vor Ort deutlich. Im Fokus stehen der Ausbau medizinischer Versorgung, Hilfe für Vertriebene sowie gezielte Projekte in besonders betroffenen Regionen.

Ein zentrales Vorhaben ist der Aufbau neuer medizinischer Anlaufstellen im Süden des Landes. Gemeinsam mit der maronitisch-katholischen Kirche plant KIRCHE IN NOT (ACN) die Einrichtung eines Versorgungszentrums, unter anderem in der Region Qlayaa nahe der israelischen Grenze. In dem mehrheitlich christlich geprägten Dorf bestehen bereits erste Strukturen. Dort war auch Pfarrer Pierre al-Raï tätig, der am 9. März 2026 bei einem Bombenangriff ums Leben kam.
Medizinische Hilfe dringend notwendig

In Qlayaa stehen Freiwillige und medizinisches Personal bereit, doch es mangelt an Medikamenten, Ausrüstung und finanziellen Mitteln. Hier setzt die Hilfe von KIRCHE IN NOT (ACN) an: Gehälter für Ärzte sollen gesichert sowie dringend benötigte Medikamente und medizinische Ausstattung bereitgestellt werden. In den vergangenen Wochen kam es wiederholt zu tragischen Fällen, bei denen Verwundete aufgrund fehlender Versorgung starben. Parallel dazu unterstützt das Hilfswerk Binnenvertriebene mit neuen Nothilfeprojekten. In der maronitischen Diözese Sidon sollen rund 1500 Menschen mit Lebensmitteln und lebensnotwendigen Gütern versorgt werden. Ein weiteres Projekt in der Region Baalbek in der Bekaa-Ebene richtet sich an bis zu 8000 Vertriebene. Beide Initiativen werden gemeinsam mit kirchlichen Partnern vor Ort umgesetzt.
Kirchliche Einrichtungen als Zufluchtsorte
Pfarreien, Klöster und kirchliche Einrichtungen spielen eine zentrale Rolle in der aktuellen Krise. Sie nehmen Vertriebene auf, organisieren Unterkünfte und koordinieren die Versorgung – unabhängig von Religion oder Herkunft. Viele Menschen leben derzeit in kirchlichen Gebäuden, bei Gastfamilien oder in provisorischen Unterkünften. Zunehmend kritisch ist auch die Energieversorgung: Aufgrund häufiger Stromausfälle sind viele Einrichtungen auf Generatoren angewiesen. Der Mangel an Treibstoff erschwert die Situation zusätzlich, weshalb KIRCHE IN NOT (ACN) auch diesen Bereich verstärkt unterstützt.
Unterstützung für Kinder und Familien

ACN SCHWEIZ LIECHTENSTEIN
Cysatstrasse 6, 6004 Luzern, Telefon 041 410 46 70
E-Mail: mail@kirche-in-not.ch; Internet: www.kirche-in-n
„Unsere Stärke ist, dass wir bleiben“, betonen die Verantwortlichen. Viele bestehende Projekte – etwa die Unterstützung katholischer Schulen oder pastorale Angebote mit psychologischer Begleitung – werden auch in der aktuellen Krise fortgeführt. Die Lage im Libanon bleibt angespannt. Die Zahl der Vertriebenen wächst weiter, und die Bedürfnisse verändern sich laufend. Umso wichtiger ist die enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern. Für viele Menschen bleibt die Kirche ein zentraler Anlaufpunkt – unterstützt durch Kirche in Not (ACN).
Langfristige Hilfe bleibt entscheidend
„Unsere Stärke ist, dass wir bleiben“, betonen die Verantwortlichen. Viele bestehende Projekte – etwa die Unterstützung katholischer Schulen oder pastorale Angebote mit psychologischer Begleitung – werden auch in der aktuellen Krise fortgeführt. Die Lage im Libanon bleibt angespannt. Die Zahl der Vertriebenen wächst weiter, und die Bedürfnisse verändern sich laufend. Umso wichtiger ist die enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern. Für viele Menschen bleibt die Kirche ein zentraler Anlaufpunkt – unterstützt durch KIRCHE IN NOT (ACN).
Spenden mit Vermerk «Libanon» können gerichtet werden an:


Kirche in Not
Aide à l’Église en Détresse
Aid to the Church in Need
ACN SCHWEIZ LIECHTENSTEIN
Cysatstrasse 6, 6004 Luzern, Telefon 041 410 46 70
E-Mail: mail@kirche-in-not.ch; Internet: www.kirche-in-not.ch