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Jahr des Glaubens Kirche

Wenn wir in Christus leben, dann sind wir wirklich frei und erhalten Kraft für die Mühen des Alltags

32. Katechese zum Jahr des Glaubens von Papst Franziskus

L'Osservatore RomanoLiebe Brüder und Schwestern, guten Tag! In der letzten Katechese haben wir das Ereignis der Auferstehung Jesu betrachtet. In dieser Szene haben die Frauen eine besondere Rolle. Heute, 10. Juli, möchte ich die heilsgeschichtliche Bedeutung betrachten. Was bedeutet denn für uns die Auferstehung? Und warum ist ohne sie unser Glaube leer? Unser Glaube stützt und gründet sich auf dem Tod und die Auferstehung Jesu Christi, so wie ein Haus auf dem Fundament aufbaut. Wenn das zusammenbricht, dann stürzt das ganze Haus zusammen. Am Kreuz hat Jesus sich selbst dargebracht, indem er unsere Sünden auf sich genommen hat und in den Abgrund des Todes hinabgestiegen ist. Und in der Auferstehung hat er den Tod besiegt.

Er hat die neue Strasse eröffnet, damit wir zu einem neuen Leben geboren werden. Wir haben eben den Ausschnitt aus dem Petrusbrief gehört [1 Petrus 1,3-4], der das ganz deutlich zeigt: Der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus sei gepriesen. Er hat uns durch sein grosses Erbarmen neu geboren, damit wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine lebendige Hoffnung haben und das unzerstörbare und makellose Erbe empfangen. Der Apostel sagt uns, dass mit der Auferstehung Jesu etwas absolut Neues geschieht. Wir sind von der Versklavung der Sünde befreit worden und wir sind Kinder Gottes geworden.

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Es ist eine Tragödie, dass wir auch Menschen ‚wegwerfen’, so behandeln wie Abfall

27. Katechese zum Jahr des Glaubens von Papst Franziskus

L'Osservatore RomanoDie Generalaudienz an diesem Mittwoch stand im Zeichen des Weltumwelttags, der an diesem 5. Juni gefeiert wird. Dieser lade den Papst dazu ein, eine Ermahnung zu geben, mit der Verschwendung von Lebensmitteln aufzuhören. Vor mindestens 80.000 Pilgern und Besuchern auf dem Petersplatz ging Papst Franziskus auf die Frage nach der Bewahrung der Schöpfung ein. Dies sei ein Auftrag Gottes an alle Menschen, wie es im Buch Genesis betont wird. Gott übergebe Mann und Frau die Erde, dass sie bebauen und hüten. Das erwecke in uns die Frage, wenn wir das hören: Schützen wir, pflegen wir wirklich die Erde oder beuten wir sie aus und vernachlässigen wir sie? Die Worte „kultivieren“ und „behüten“ stellt mir das Bild des Bauern vor Augen, der seine Erde pflegt, damit sie Frucht bringt und die Früchte verteilt werden können.

Wieviel Aufmerksamkeit, Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und Hingabe ist da notwendig, wenn wir die Schöpfung hüten und bebauen möchten, so wie Gott uns das aufgetragen hat, dann gilt das nicht nur für den Anfang der Geschichte, einen Auftrag, der uns von Gott dem Schöpfer gegeben wurde, sondern es ist auch ein Auftrag an jeden von uns, es ist ein Teil seines Planes. Wir müssen in der Verantwortung wachsen, damit wir sie wie ein Garten bewachen, umwandeln, damit sie ein bewohnbarer Ort für alle bleibt.