Zwei starke Erdbeben haben am Mittwochabend (24.06.2026) das Land erschüttert. Mehrere Menschen kamen ums Leben, zahlreiche Gebäude wurden schwer beschädigt und Tausende trauen sich aus Angst vor weiteren Einstürzen nicht mehr in ihre Häuser zurück.
Das erste Beben der Stärke 7,2 ereignete sich um 18.04 Uhr Ortszeit, nur 39 Sekunden später folgte ein zweites Beben der Stärke 7,5. Die Erschütterungen richteten in weiten Teilen des Landes grosse Schäden an Wohnhäusern, öffentlichen Gebäuden und Kirchen an. Viele Kirchen, Pfarrhäuser und kirchliche Einrichtungen wurden schwer beschädigt. Gleichzeitig bieten sie Familien, die ihr Zuhause verlassen mussten, Schutz und Unterkunft.
Zahlreiche Kirchen – darunter die Kathedrale in Caracas – schwer beschädigt

Erzbischof Raúl Biord Castillo von Caracas besuchte unmittelbar nach dem Erdbeben mehrere Pfarreien. «Viele von ihnen weisen schwere bauliche Schäden auf», erklärte er gegenüber KIRCHE IN NOT (ACN).
Besonders betroffen sind die Kathedrale von Caracas sowie rund ein Dutzend weiterer Kirchen. Wegen Strom- und Internetausfällen lässt sich das gesamte Ausmass der Schäden noch nicht abschätzen. In Ñauralí stürzte das Dach eines Seitenschiffs ein, in Pagüita brachen Kirche und Pfarrhaus zusammen. Der Pfarrer blieb unverletzt.

Auch die Diözese La Guaira wurde schwer getroffen. Das von KIRCHE IN NOT (ACN) unterstützte Priesterseminar San Pedro Apóstol erlitt erhebliche Schäden. «Im Seminar sind viele Wände eingestürzt», berichtet Bischof Pablo Modesto González Pérez. Verletzt wurde dort niemand. Auch in Ciudad Chávez, wo KIRCHE IN NOT (ACN) den Bau einer Kirche unterstützt hat, wurden zahlreiche Wohnhäuser beschädigt. Obwohl unter Priestern, Diakonen, Seminaristen und Ordensschwestern keine Opfer zu beklagen sind, kamen mehrere Menschen durch einstürzende Gebäude ums Leben. «Gott sei Dank war es ein Feiertag. An einem Werktag wäre die Zahl der Opfer deutlich höher gewesen», sagte Erzbischof Biord.
Die Kirche leistet sofort Nothilfe
Auch die Diözese La Guaira wurde schwer getroffen. Das von KIRCHE IN NOT (ACN) unterstützte Priesterseminar San Pedro Apóstol erlitt erhebliche Schäden. «Im Seminar sind viele Wände eingestürzt», berichtet Bischof Pablo Modesto González Pérez. Verletzt wurde dort niemand. Auch in Ciudad Chávez, wo KIRCHE IN NOT (ACN) den Bau einer Kirche unterstützt hat, wurden zahlreiche Wohnhäuser beschädigt. Obwohl unter Priestern, Diakonen, Seminaristen und Ordensschwestern keine Opfer zu beklagen sind, kamen mehrere Menschen durch einstürzende Gebäude ums Leben. «Gott sei Dank war es ein Feiertag. An einem Werktag wäre die Zahl der Opfer deutlich höher gewesen», sagte Erzbischof Biord.

Zahlreiche Pfarreien nahmen noch in derselben Nacht obdachlos gewordene Familien auf und leistet erste Hilfe. Gleichzeitig wird überprüft, welche Kirchen weiterhin genutzt werden können. KIRCHE IN NOT (ACN) steht in engem Kontakt mit der Ortskirche und klärt die dringendsten Bedürfnisse. Erzbischof Biord dankte dem Hilfswerk für die Begleitung und die Gebete.
KIRCHE IN NOT (ACN) begleitet die Ortskirche
«Venezuela gehört seit vielen Jahren zu den Schwerpunktländern unserer Hilfe. Jetzt geht es um die Menschen in Not. Die Kirche öffnet ihre Türen, begleitet jene, die alles verloren haben, und schenkt Hoffnung», betont Jan Probst, Geschäftsführer von KIRCHE IN NOT (ACN) CH/FL. Das gesamte Ausmass der Schäden ist noch nicht bekannt. KIRCHE IN NOT (ACN) wird die Kirche in Venezuela mit Gebet und konkreter Hilfe unterstützen.
Ivo Schürmann von KIRCHE IN NOT (ACN) Schweiz besuchte Venezuela 2019

Der Verantwortliche für die Kommunikation des Hilfswerks in Luzern sagt: «Als ich heute Morgen die ersten Nachrichten aus Venezuela erhielt, sah ich auch ein Bild des schwer beschädigten Priesterseminars in La Guaira. Während meiner Projektreise 2019 durfte ich dort mehrere Nächte verbringen. Es schmerzt, diesen Ort so zerstört zu sehen.» Schon 2019 war offensichtlich, dass Venezuela kaum Mittel für den Unterhalt seiner Infrastruktur aufbringen konnte. Brücken und Tunnels zwischen Caracas und dem internationalen Flughafen befanden sich in einem schlechten Zustand. Auch die Versorgungslage war desolat. Pfarreien organisierten Mahlzeiten für Kinder, Jugendliche und Senioren, damit sie wenigsten einmal pro Tag ein Gericht zu sich nehmen konnten. Das Erdbeben hat die Lage weiter verschärft.
«Mein Mitgefühl gilt allen Menschen, die Angehörige verloren haben oder verletzt wurden. KIRCHE IN NOT (ACN) wird die Ortskirche unterstützen, damit sie den Betroffenen mit Nothilfe, Trost und Hoffnung beistehen kann. Ich danke allen Menschen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein, die für Venezuela beten und mit ihrer Spende konkrete Hilfe ermöglichen. Jede Unterstützung schenkt den Betroffenen neue Hoffnung. Muchas Gracias!», sagt Ivo Schürmann von KIRCHE IN NOT (ACN) Schweiz, der 2019 während einer zehntägigen Projektreise zahlreiche Initiativen der Ortskirche besuchte.


«Mein Mitgefühl gilt allen Menschen, die Angehörige verloren haben oder verletzt wurden. KIRCHE IN NOT (ACN) wird die Ortskirche unterstützen, damit sie den Betroffenen mit Nothilfe, Trost und Hoffnung beistehen kann. Ich danke allen Menschen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein, die für Venezuela beten und mit ihrer Spende konkrete Hilfe ermöglichen. Jede Unterstützung schenkt den Betroffenen neue Hoffnung. Muchas Gracias!», sagt Ivo Schürmann von KIRCHE IN NOT (ACN) Schweiz, der 2019 während einer zehntägigen Projektreise zahlreiche Initiativen der Ortskirche besuchte.
«Mein Mitgefühl gilt allen Menschen, die Angehörige verloren haben oder verletzt wurden. KIRCHE IN NOT (ACN) wird die Ortskirche unterstützen, damit sie den Betroffenen mit Nothilfe, Trost und Hoffnung beistehen kann. Ich danke allen Menschen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein, die für Venezuela beten und mit ihrer Spende konkrete Hilfe ermöglichen. Jede Unterstützung schenkt den Betroffenen neue Hoffnung. Muchas Gracias!», sagt Ivo Schürmann von KIRCHE IN NOT (ACN) Schweiz, der 2019 während einer zehntägigen Projektreise zahlreiche Initiativen der Ortskirche besuchte.