{"id":4958,"date":"2020-01-02T11:06:34","date_gmt":"2020-01-02T10:06:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ifit.at\/?p=4958"},"modified":"2020-01-02T11:06:34","modified_gmt":"2020-01-02T10:06:34","slug":"amtstraeger-in-der-kirche-wollen-relativismus-protestantismus-und-eine-andere-kirche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ifit.li\/?p=4958","title":{"rendered":"Amtstr\u00e4ger in der Kirche wollen Relativismus, Protestantismus und \u00abeine andere Kirche\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Interview mit Weihbischof Schneider, Hohenfurth, Tschechien, 10. Juni 2018<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Amtstr\u00e4ger in der Kirche wollen Relativismus, Protestantismus und &quot;eine andere Kirche&quot;\" width=\"750\" height=\"422\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/YKovfJzPIOY?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption> Amtstr\u00e4ger in der Kirche wollen Relativismus, Protestantismus und &#171;eine andere Kirche&#187;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Marcellus: <\/strong>Exzellenz, danke dass Sie gekommen sind. K\u00f6nnen wir mit einem Gebet beginnen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bischof Athanasius: <\/strong>Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Komm Heiliger Geist, erf\u00fclle die Herzen deiner Gl\u00e4ubigen und entz\u00fcnde in ihnen das Feuer deiner Liebe. Sende aus deinen Geist und alles wird neu geschaffen und du wirst das Angesicht der Erde erneuern. Lasset uns beten: O Gott, du hast die Herzen deiner Gl\u00e4ubigen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes gelehrt, gibt dass wir in demselben Geist das, was recht ist, erkennen und seines Trostes uns allezeit erfreuen, durch Christus unseren Herrn. Amen. Maria, du Sitz der Weisheit, bitte f\u00fcr uns. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Marcellus: <\/strong>Exzellenz, die Parteilinie in der Kirche l\u00e4sst sich gegenw\u00e4rtig so zusammenfassen: es gibt einen dogmatischen Relativismus, liturgischen Minimalismus und moralischen Laxismus. Dieses Programm hat die Anglikaner und die Protestanten an den Abgrund gef\u00fchrt. Warum gehen wir auch diesen Weg?<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bischof Athanasius: <\/strong>Ja, das ist eben die Frage, warum wir gleich den gleichen Weg gehen. Ich denke, dass diejenigen, die heute in der Kirche, ich meine die Amtstr\u00e4ger, die diesen Weg forcieren oder unterst\u00fctzen, wohl wissend, zu welchem Ergebnis so ein Relativismus, Laxismus und Minimalismus bei den Anglikanern und bei den Protestanten gef\u00fchrt hat, also diese katholischen Amtstr\u00e4ger, wohl wissend wohin das gef\u00fchrt hat, dass sie das dennoch f\u00f6rdern und wollen, nach meinem Daf\u00fcrhalten kann ich das nur so erkl\u00e4ren, dass die das wollen, dass die ebenso einen Relativismus bejahen und wollen, das hei\u00dft sie wollen eben eine andere Kirche mit solchen Merkmalen, das vielleicht aus innerer \u00dcberzeugung und damit ist es ja nicht mehr die Haltung des katholischen Glaubens, eines katholischen Priesters oder Bischofs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Marcellus: <\/strong>In der Orthodoxie w\u00fcrde sich ein Patriarch nicht anma\u00dfen, den Glauben oder die Liturgie anzutasten. In der katholischen Kirche hat man ein bisschen das Gef\u00fchl, dass Glaube und Liturgie in der Hand derjenigen Person sind, die gerade auf dem Papstthron sitzt. Ist ein Papst Herr \u00fcber den Glauben?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bischof Athanasius: <\/strong>Sicherlich nicht! Der heilige Paulus sagt ja, wir sind nicht Herren des Glaubens. Der Papst ist der erste Diener des Glaubens und aller Gl\u00e4ubigen, wie sein Titel auch hei\u00dft, der \u00fcberlieferte Titel des Papstes \u201eServus servorum dei\u201c, Diener der Diener Gottes. Und der Papst ist eigentlich der erste, der gehorsam sein muss [gegen\u00fcber] allen Glaubenswahrheiten, der ganzen \u00dcberlieferung, auch der liturgischen \u00dcberlieferung, der gro\u00dfen Disziplin der Kirche. Er muss sozusagen das Beispiel sein in der ganzen Kirche, <strong>weil<\/strong> er ja der erste Diener ist und ihm hat der Herr, also dem Petrus und seinen Nachfolgern, ja diese entscheidende, schwerwiegendste Aufgabe in der Kirche \u00fcbertragen, \u00fcber die Reinheit des Glaubens zu wachen und diesen Glauben rein, so wie er ihn erhalten hat, von allen seinen Vorg\u00e4ngern, angefangen vom Apostel Petrus, von allen seinen Vorg\u00e4ngern, dass er diesen Glauben so rein weitergibt und an ihm nichts \u00e4ndert, nichts hinzuf\u00fcgt, was irgendwie nicht \u00fcbereinstimmen w\u00fcrde mit dem st\u00e4ndigen Lehramt der Kirche, mit der st\u00e4ndigen \u00dcberlieferung \u00fcber 2000 Jahre hinweg, sei es auf dem Gebiet der Lehre oder der Liturgie oder des moralischen Lebens oder der Disziplin der Kirche. Somit sollte der Papst, das ist seine eigentliche Aufgabe, und dann die Br\u00fcder und alle gl\u00e4ubigen Br\u00fcder, das sind zun\u00e4chst mal die Bisch\u00f6fe und dann alle Gl\u00e4ubigen im Glauben st\u00e4rken, wie Jesus Petrus das aufgetragen hat. Es gibt ein Beispiel von Pius IX. und man hatte damals eine Gruppe von Bisch\u00f6fen und Priestern den Papst den Vorschlag gemacht, er m\u00f6ge doch den heiligen Josef, den Namen des heiligen Josef in den Kanon der Messe einf\u00fcgen, weil Pius IX. war sehr gro\u00dfer Josefsverehrer, er hat ja auch den heiligen Josef 1870 zum Schutzpatron der Kirche ausgerufen und somit haben diese Bisch\u00f6fe gemeint, er werd ihn sicherlich freundlich aufnehmen, so einen Vorschlag und er habe geantwortet auf diesen Vorschlag: \u201eIch bin ja nur der Papst, ich kann das nicht und ich bin nur der Papst\u201c. Und ich denke diese Antwort \u201eich bin nur der Papst\u201c sollten die P\u00e4pste stets bewahren und vor allem in unserer Zeit, wo eigentlich die herrschende \u00f6ffentliche Meinung und die sogenannte Kultur, die weltliche, zutiefst gepr\u00e4gt ist vom Relativismus und von der Unsicherheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Marcellus: <\/strong>In der Kirche heute sind die Spaltungen nicht weniger deutlich als in der Reformation. Haben Kardinal Burke und Kardinal Kaspar oder Kardinal Marx oder Kardinal M\u00fcller noch denselben Glauben und warum sollte unsere Kirche heute ein anderes Schicksal nehmen als jene der Reformation?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bischof Athanasius: <\/strong>Also nach den Aussagen dieser von ihnen zitierten Kardin\u00e4le, zumindest nach den \u00f6ffentlichen Aussagen, muss man schlie\u00dfen, dass diese Kardin\u00e4le nicht mehr den gleichen Glauben haben, weil einige treten unter ihnen offensichtlich und offen f\u00fcr dinge ein, die mit dem katholischen Glauben nicht mehr vereinbar sind und somit haben wir diese traurige Situation, dass in der Kirche, wo alle, an erster Stelle die Bisch\u00f6fe, geeint sein m\u00fcssen im Glauben und in der st\u00e4ndigen \u00dcberlieferung der Kirche, der unver\u00e4nderlichen, dass die in der in der \u00d6ffentlichkeit sogar ihre Spaltung zeigen und da ist nat\u00fcrlich in dieser Situation der Papst aufgerufen als erster die Bisch\u00f6fe, Kardin\u00e4le und die Gl\u00e4ubigen im Glauben zu st\u00e4rken, weil der Papst ja das Prinzip der Einheit und der Bezugspunkt der Einheit in der Kirche ist und hier w\u00e4re der Papst aufgerufen, deutlich und klar \u00f6ffentlich diese Differenzen zu Recht zu stellen durch sein Wort, durch ein lehramtliches Wort, welches den \u00fcberlieferten Glauben best\u00e4tigt. Und wir sehen ja heute, dass solche Forderungen und W\u00fcnsche in der Kirche sich breit machen und sogar gef\u00f6rdert werden, sei es von Kardin\u00e4len, Bisch\u00f6fen und Priestern, welche in der Tat mit dem Protestantismus \u00fcbereinstimmen, mit diesen Forderungen, die Luther damals erhoben hat und die anderen Reformatoren, das hei\u00dft, es ist in der Tat eine starke Protestantisierung im Gange, die wir jetzt erleben aber nicht nur jetzt, seit einigen Jahren, sondern seit Jahrzehnten schon in der Kirche.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Marcellus: <\/strong>Konservative und liberale Theologen sind sich darin einig, dass die alte die neue Messe derselbe Ritus sei. Warum wird die alte Messe so stark bek\u00e4mpft, wenn es am Ende das Gleiche ist?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bischof Athanasius: <\/strong>Ja das ist eben die Frage und damit, wenn diejenigen, die behaupten, dass es der gleiche Ritus ist, die alte Messe sozusagen und die neue, und gleichzeitig die alte Messe sogar bek\u00e4mpfen und kategorisch ablehnen, damit beweisen sie selber, dass es nicht der gleiche Ritus ist, sonst w\u00fcrden sie das annehmen. Ich habe in Brasilien mal ein Erlebnis gehabt, ein M\u00e4dchen, das in einem Internat lebt und in die Schule geht, bei Schwestern, die den \u00fcberlieferten Ritus haben und wo die Sch\u00fclerinnen jeden Tag mit den Schwestern an der \u00fcberlieferten Messe teilnehmen. Und dieses M\u00e4dchen, das vielleicht sieben oder acht Jahre war, ging dann in den Ferien zu ihrer Oma in ein Dorf und dort war eben nur die neue Messe gefeiert worden, mit allen diesen Merkmalen, wie wir sie heute kennen, die neue Messe zum Volk, stehende Kommunion, nur Handkommunion und viele Kommentare und Frauen am Altar, Lesung und Kommunionausteilung und dann solche Folklorelieder teilweise und so weiter. Also so eine Art Gottesdienst, es waren keine offensichtlichen Missbr\u00e4uche, aber dieser Stil, der heute eigentlich nicht zu den Missbr\u00e4uchen z\u00e4hlt, sondern sogar von den kirchlichen Normen erlaubt ist, sozusagen, also so eine neue Messe hat dieses Kind dann mal erlebt mit der Oma. Und nach dieser Sonntagsmesse, dieser neuen, gingen sie hinaus und dann hat das Kind in aller Unschuld gefragt: \u201eOma, wann gehen wir in die Messe?\u201c Das war die Antwort eines unschuldigen Kindes, das keine Vorurteile hatte. Es war einfach in einem Internat gewohnt, diese fromme und ehrf\u00fcrchtige Feier der \u00fcberlieferten Messe, vor allem auch die \u00e4u\u00dfere Gestalt, Hinwendung zum Herrn, zum Tabernakel und so weiter, dass das Kind in aller Unschuld gefragt hat, wann gehen wir zur Messe. Und ich denke, dass so eine Antwort eines Kindes \u2013 Gott spricht ja auch durch die unschuldigen Kinder zu uns \u2013 sollte denen, die heute in der Kirche die \u00fcberlieferte Messe ablehnen oder bek\u00e4mpfen, zu bedenken geben. Somit sind es in der Tat sicherlich zwei verschiedenen Riten, das ist offensichtlich, das kann niemand leugnen und man sollte die neue Messe sicherlich schrittweise wieder so bereichern, dass sie auch \u2013 \u00e4u\u00dferlich gesehen \u2013 der \u00fcberlieferten heiligen Messe wieder \u00e4hnlich wird. Und damit h\u00e4tten wir dann den gleichen Ritus vielleicht mit zwei verschiedenen kleineren Varianten. Aber das war fr\u00fcher in der Kirche immer \u00fcblich, der Ritus soll ja den st\u00e4ndigen Glauben, den unver\u00e4nderlichen Glauben aller Generationen, die vor uns gelebt haben, im Ritus deutlich zum Ausdruck bringen. Und das tut nat\u00fcrlich die \u00fcberlieferte Form der heiligen Messe viel deutlicher. Man sollte sie deswegen nicht die \u201eau\u00dferordentliche\u201c Form nennen, weil sie ja in der Kirche die st\u00e4ndige Form der Messe war, die st\u00e4ndige, die konstante Form der Liturgie, die \u00fcberlieferte und die \u00e4ltere Form, die nicht nur \u00fcber Jahrzehnte oder Jahrhunderte, mehr als ein Jahrtausend lang gepr\u00e4gt hat, geformt hat und damit bewiesen hat, was f\u00fcr eine gro\u00dfe geistige Kraft und Nutzen und Wirkung diese Form der heiligen Liturgie und Messe gehabt hat. Und somit sollte eben die neue Form der Messe, also die neue Messe, wie man sagt, wieder in allen wesentlichen Elementen zur\u00fcckgef\u00fchrt werden, zur \u00fcberlieferten Form, dann haben wir eben die Einheit auch &nbsp;im Glauben und in der Liturgie und dann h\u00e4tten wir keine Verfolgungen mehr jener Gl\u00e4ubigen, die noch die \u00fcberlieferte Form lieben und feiern. Und das w\u00fcnsche ich mir.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Marcellus: <\/strong>Mit \u00ab<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Amoris laetitia (opens in a new tab)\" href=\"http:\/\/w2.vatican.va\/content\/francesco\/de\/apost_exhortations\/documents\/papa-francesco_esortazione-ap_20160319_amoris-laetitia.html\" target=\"_blank\">Amoris laetitia<\/a>\u00bb sehen wir dasselbe wie mit der Messe. Man sagt uns, die Ehe bleibt unver\u00e4ndert aber gleichzeitig duldet man langsam die Zweitehe und wiederverheiratete Ehe. Ist das nicht pharis\u00e4isch, das eine zu sagen und das andere zu tun?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bischof Athanasius: <\/strong>Nat\u00fcrlich das ist pharis\u00e4isch. Das hatte ja der Herr bei den Schriftgelehrten und Pharis\u00e4ern beanstandet, dass die nach au\u00dfen etwas tun und innen eine andere Gesinnung haben oder innen etwas tun und anderes nach au\u00dfen anders sich verhalten. Das ist typisch pharis\u00e4isch. Und dann konkret: in der ersten Jahrhunderten gab es diese gro\u00dfe H\u00e4resie, die auch in die Kirche eingeschlichen war, den Gnostizismus, die Gnosis. Und das war ein Grundpfeiler der Gnostiker, die Trennung zwischen dem, was man glaubt oder was man denkt, und dem, was man tut in der Praxis. Das war nicht nur eine Eigenschaft, das war ein Grundpfeiler&nbsp; der Identit\u00e4t der Gnostiker. Das haben die gerechtfertigt diesen Gegensatz, der wurde sogar legitimiert durch ihre Theorien, die sie aufgestellt haben. Somit hatten wir schon solche Beispiele und dagegen haben sich ja auch die Predigt der Apostel und ihre Lehre gewendet, vor allem der heilige Paulus, so oft schreibt er und ermahnt die Gl\u00e4ubigen, so wie sie innen glauben und denken, so auch zu leben. Unser Herr hat das ja schon gesagt, unser Herr hat gesagt, derjenige liebt mich, der meine Gebote h\u00e4lt, h\u00e4lt, nicht nur der meine Gebote kennt oder an sie glaubt. Oder der Herr hat er auch dieses Gleichnis gesagt: Nicht jeder, der Herr, Herr sagt, kommt in das Himmelreich, sondern den Willen meines Vaters tut, also da war die Betonung auf das Tun. Oder wo er gesagt hat, an jenen Tagen werden viele kommen und sagen, Herr, ich habe doch in deinem Namen gepredigt, also die Lehre verk\u00fcndet und sogar Wunder gewirkt, und er wird dann sagen: Ich kenne euch nicht, weichet von mir \u00dcbelt\u00e4ter, also T\u00e4ter, ihr habt Schlechtes getan. Und dann nat\u00fcrlich die gro\u00dfe Stelle, die eigentliche im neuen Testament, die gegen diese Theorie ist, die sie angesprochen haben, die Auslegung und die Anwendung von der \u00ab<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/w2.vatican.va\/content\/francesco\/de\/apost_exhortations\/documents\/papa-francesco_esortazione-ap_20160319_amoris-laetitia.html\" target=\"_blank\">Amoris laetitia<\/a>\u00bb ist nat\u00fcrlich, die Aussage der Heiligen Schrift im Jakobusbrief: Der Glaube ohne Werke ist tot, was n\u00fctzt dir der Glaube an der Unaufl\u00f6slichkeit der Ehe oder die Predigt, wenn du in der Tat, durch deine Tat sie verleugnest durch Zweitheirat, und noch schlimmer, was n\u00fctzt es dir Bischof, Kardinal oder Priester, wenn du behauptest, du glaubst an die Unaufl\u00f6slichkeit der Ehe, aber die Zweitehe, und letztlich den Ehebruch, das ist ja keine Heirat, das ist keine Heirat, es gibt nur eine Heirat, keine g\u00fcltige Ehe, die haben sie gehabt, diese leben in einer ung\u00fcltigen Verbindung, im Ehebruch. Wenn man das so echt und konkret formuliert, dass sie diesen Menschen, dass sie diese Menschen sogar noch in ihrer Handlung gegen das Gebot Gottes best\u00e4rken und sie somit in eine gro\u00dfe Gefahr bringen, diese Menschen die in einer Zweitverbindung leben und dann zur Kommunion sogar d\u00fcrfen, durch diese irrige Auslegung von dem \u00ab<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/w2.vatican.va\/content\/francesco\/de\/apost_exhortations\/documents\/papa-francesco_esortazione-ap_20160319_amoris-laetitia.html\" target=\"_blank\">Amoris laetitia<\/a>\u00bb, die praktische Anwendung. Auch meine ich, dass diese Menschen, dass diese Priester und Bisch\u00f6fe diese Menschen in Gefahr stellen, dass sie einmal diese Worte von Jesus h\u00f6ren werden im Gericht: \u201eIch kenne euch nicht, ihr hat nicht den Willen meines Vaters getan, ihr habt sie gekannt, ihr habt gewusst, dass die Ehe unaufl\u00f6slich ist ihr habt ja so gesagt\u201c. Und somit sehe ich diese irrige und gef\u00e4hrliche Anwendung und Auslegung von der \u00ab<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/w2.vatican.va\/content\/francesco\/de\/apost_exhortations\/documents\/papa-francesco_esortazione-ap_20160319_amoris-laetitia.html\" target=\"_blank\">Amoris laetitia<\/a>\u00bb eine gro\u00dfe Gefahr f\u00fcr das Seelenheil der Menschen und eine enorme Verantwortung derjenigen in der Kirche, die das f\u00f6rdern und solche Normen herausgeben. Sie werden sogar noch viel strenger bestraft als diejenigen, die das tun, weil die Hirten in der Kirche, die m\u00fcssen das wissen. Und in diesem Fall best\u00e4rken sie die Gl\u00e4ubigen noch, gegen den Willen Gottes zu leben, und geben ihnen einen Freibrief sozusagen eine Belohnung sogar noch durch Kommunion f\u00fcr diese Lebensweise ,damit werden sie sicherlich vom Herrn sehr streng &nbsp;gerichtet und das ist kein Kinderspiel, jetzt k\u00f6nnen sie vielleicht lachen und sagen: \u201edas ist eigentlich eine Bagatelle, man sollte Menschen entgegenkommen\u201c und daf\u00fcr ernten sie Beifall diese Bisch\u00f6fe, die solche Normen herausgeben, von der Welt nat\u00fcrlich Beifall, aber dann, wenn sie \u00fcber das vor einer Richterstuhl Gottes kommen, dann werden sie keinen Beifall mehr h\u00f6ren, da wird kein Beifall mehr sein, dann werden sie armselig vor dem Richterstuhl Gottes stehen und sagen, h\u00e4tte ich doch das nicht getan, h\u00e4tte ich doch geh\u00f6rt auf die Stimmen vieler guter Gl\u00e4ubigen oder manche Mitbr\u00fcder und Priester, die mich gewarnt haben, \u201ebitte nicht solche Normen herausgeben, das schadet dem Seelenheil\u201c, aber dann wird es zu sp\u00e4t sein, somit sind jene Kardin\u00e4le und Bisch\u00f6fe und Priester, die ihre Stimme erhoben haben gegen diese gef\u00e4hrlichen und dem Seelenheil schadenden Normen von \u00ab<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/w2.vatican.va\/content\/francesco\/de\/apost_exhortations\/documents\/papa-francesco_esortazione-ap_20160319_amoris-laetitia.html\" target=\"_blank\">Amoris laetitia<\/a>\u00bb, diese Stimme dieser Kardin\u00e4le, Bisch\u00f6fe und Priester die sind ein Akt der N\u00e4chstenliebe, der br\u00fcderlichen Sorge auch f\u00fcr diese Kardin\u00e4le und Bisch\u00f6fe, die diesen irrigen Weg und gef\u00e4hrlichen Weg gehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Marcellus:<\/strong> Sie haben in den letzten Jahren mehrere Bekenntnis, auch zur Ehelehre [oder Irrlehre?] und zum katholischen Glauben allgemein, mit anderen Bisch\u00f6fen verfasst und herausgebracht. Der Vatikan hat diese Dokumente im Wesentlichen ignoriert. Braucht es weitere Erkl\u00e4rungen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bischof Athanasius:<\/strong> Ich meine das, was bisher ver\u00f6ffentlicht und erkl\u00e4rt wurde, ist an sich gen\u00fcgend, man kann nicht mehr dazu f\u00fcgen. Wir haben nur die best\u00e4ndige Lehre der Kirche noch einmal wiederholt und bekannt, eigentlich damit, und wenn man deswegen Kritik erntet, wenn man das bekennt, was die Kirche 2000 Jahre bekannt hat, dann ist diese Kritik sicherlich unbegr\u00fcndet und so eine Kritik m\u00fcsste eigentlich uns zur Ehre gereichen, weil wir ja nur das getan haben, was alle Apostel, Kirchenv\u00e4ter, alle P\u00e4pste und die Heiligen 2000 Jahre z.B. bez\u00fcglich der Ehe und der Familie gelehrt haben. &#8230;&nbsp;Forts. folgt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weitere Hinweise und Quellen<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Das katholische Priestertum (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.die-tagespost.de\/kirche-aktuell\/aktuell\/Das-katholische-Priestertum;art4874,204596\" target=\"_blank\">Das katholische Priestertum<\/a> (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Benedikt XVI (opens in a new tab)\" href=\"http:\/\/www.vatican.va\/content\/benedict-xvi\/de.html\" target=\"_blank\">Benedikt XVI<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.die-tagespost.de\/\" target=\"_blank\">Die Tagespost<\/a>)<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"5 vor 12: Benedikts Menetekel (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.die-tagespost.de\/kirche-aktuell\/aktuell\/5-vor-12-Benedikts-Menetekel;art4874,204566\" target=\"_blank\">5 vor 12: Benedikts Menetekel<\/a> (<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.die-tagespost.de\/\" target=\"_blank\">Die Tagespost<\/a>)<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Benedikt XVI: &quot;Ich kann nicht still bleiben&quot; (opens in a new tab)\" href=\"http:\/\/kath.net\/news\/70341\" target=\"_blank\">Benedikt XVI: &#171;Ich kann nicht still bleiben&#187;<\/a> (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"kath.net (opens in a new tab)\" href=\"http:\/\/kath.net\" target=\"_blank\">kath.net<\/a>)<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Rainer Maria Kardinal Woelki warnt vor Anpassung an den Zeitgeist (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.die-tagespost.de\/kirche-aktuell\/aktuell\/Woelki-warnt-vor-Anpassung-an-den-Zeitgeist;art4874,204429\" target=\"_blank\">Rainer Maria Kardinal Woelki warnt vor Anpassung an den Zeitgeist<\/a> (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Die Tagespost (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.die-tagespost.de\/\" target=\"_blank\">Die Tagespost<\/a>)<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Amtstr\u00e4ger in der Kirche wollen Relativismus, Protestantismus und \u00abeine andere Kirche\u00bb (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YKovfJzPIOY\" target=\"_blank\">Amtstr\u00e4ger in der Kirche wollen Relativismus, Protestantismus und \u00abeine andere Kirche\u00bb<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCXxJwDzb9k-mUCf7fh0zYGw\">Marcellus<\/a>, YouTube)<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Kritik an der Abu-Dhabi Erkl\u00e4rung - Prof. Josef Seifert (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uJDf2dpl-yw\" target=\"_blank\">Kritik an der Abu-Dhabi Erkl\u00e4rung &#8211; Prof. Josef Seifert<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCXxJwDzb9k-mUCf7fh0zYGw\">Marcellus<\/a>, YouTube)<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Papst Franziskus, die H\u00e4resie-Anklage und der Verlust des Papstesamtes - Prof. Josef Seifert (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=nxUbzyxbrbw\" target=\"_blank\">Papst Franziskus, die H\u00e4resie-Anklage und der Verlust des Papstesamtes &#8211; Prof. Josef Seifert<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCXxJwDzb9k-mUCf7fh0zYGw\">Marcellus<\/a>, YouTube)<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Josef Seifert | Ein gro\u00dfer Denker und die philosophischen Gottesbeweise (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1ARQcBnGBJQ&amp;t=364s\" target=\"_blank\">Josef Seifert | Ein gro\u00dfer Denker und die philosophischen Gottesbeweise<\/a> (YouTube, Stift Heiligenkreuz)<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Bischof Vorderholzer: &quot;Wir werden die Kirche nicht irgendwelchen Kompromissen opfern&quot; (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.die-tagespost.de\/kirche-aktuell\/aktuell\/Wir-werden-die-Kirche-nicht-irgendwelchen-Kompromissen-opfern;art4874,204337,B::pic490,56237\" target=\"_blank\">Bischof Vorderholzer: &#171;Wir werden die Kirche nicht irgendwelchen Kompromissen opfern&#187;<\/a> (<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.die-tagespost.de\/\" target=\"_blank\">Die Tagespost<\/a>)<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/website.ifit.li\/?p=5347\" target=\"_blank\">Unaufl\u00f6slichkeit der sakramentalen Ehe im Raum des Christusmysteriums<\/a><\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/website.ifit.li\/?p=5512\" target=\"_blank\">Die Offenbarung Gottes \u00fcber die Liebe zwischen Mann und Frau<\/a><\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=eIXhXAZiZCo\" target=\"_blank\">Die abgr\u00fcndige Freude Satans (Abtreibung): Seine Rede &#8211; Prof. Josef Seifert<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCXxJwDzb9k-mUCf7fh0zYGw\">Marcellus<\/a>, YouTube)<\/li><li>Buchbesprechung (Josef Seifert, Patrimonium-Verlag): <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.patrimonium-verlag.de\/gottes-dritte-versuchung-oder-das-evangelium-des-teufels\" target=\"_blank\">Gottes dritte Versuchung oder Das Evangelium des Teufels<\/a> <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit Weihbischof Schneider, Hohenfurth, Tschechien, 10. Juni 2018 Marcellus: Exzellenz, danke dass Sie gekommen sind. K\u00f6nnen wir mit einem Gebet beginnen? Bischof Athanasius: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Komm Heiliger Geist, erf\u00fclle die Herzen deiner Gl\u00e4ubigen und entz\u00fcnde in ihnen das Feuer deiner Liebe. Sende aus deinen&hellip; <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.ifit.li\/?p=4958\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">Amtstr\u00e4ger in der Kirche wollen Relativismus, Protestantismus und \u00abeine andere Kirche\u00bb<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":218,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"categories":[3],"tags":[63,171,38,24,188,6,41,194,189,8,109,66,190,137,33,37,191,54,91,25,27],"class_list":["post-4958","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kirche","tag-abbild-gottes","tag-amt","tag-analogie","tag-begriff","tag-bischofssynode","tag-christ","tag-christentum","tag-dummheit","tag-genderismus","tag-glauben","tag-glaubensbekenntnis","tag-gotteskindschaft","tag-haeresie","tag-kirche","tag-logik","tag-relativismus","tag-schisma","tag-taufe","tag-trugschluss","tag-urteil","tag-wahrheit","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ifit.li\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4958","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ifit.li\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ifit.li\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ifit.li\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ifit.li\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4958"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.ifit.li\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4958\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ifit.li\/index.php?rest_route=\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ifit.li\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4958"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ifit.li\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4958"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ifit.li\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4958"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}